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Töne

Hinweise zur Benutzung von Tönen im Bundesarchiv

Stereo-Kompaktanlagen und Hifi-Gerätesysteme (Bildausschnitt)

Das Bundesarchiv verwahrt in seinen Beständen gegenwärtig mehr als 46.000 Tonträger. Um originale Tondokumente zu sichern und deren Inhalt benutzbar zu machen, lässt das Bundesarchiv diese durch externe Dienstleister in digitale Medien umwandeln. Dabei entstehen ein unkomprimiertes Dateiformat für die archivische Datenbank und eine komprimierte Datei für Benutzungszwecke. Zukünftig soll das Bundesarchiv-IT-System um ein Tonmodul erweitert werden, um Tondokumente zu verwalten und auch online zur Verfügung stellen zu können.

Benutzung

Der größte Teil der Tondokumente des Bundesarchivs wird in Koblenz verwahrt. Die Tonsammlung enthält Aufnahmen, die bei zentralen deutschen Behörden entstanden sind oder mit Nachlässen von Personen überregionaler Wirkung an das Bundesarchiv abgegeben wurden. Die Tonbestände sind überwiegend in der Rechercheanwendung invenio nachgewiesen, dort aber noch nicht inhaltlich recherchierbar. Die Recherche (über Tabellen und zum Teil analoge Findmittel) sowie die Benutzung von Ton-Digitalisaten ist nach einer Terminabsprache im Benutzersaal des Bildarchivs möglich.

Die Tondokumentensammlung der Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR im Bundesarchiv umfasst ca. 8.700 Tondokumente in 37 Beständen. Die Tonaufnahmen dokumentieren die organisatorische und politische Arbeit von Parteien, Massenorganisationen und Verbänden, reflektieren Aspekte der Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung und enthalten auch Erinnerungsberichte oder private Aufzeichnungen, sofern sie aus Nachlässen übernommen wurden. Sie sind über die Rechercheanwendung invenio und über die Suchmaschine ARGUS recherchierbar. In ARGUS können zahlreiche digitalisierte Tonaufnahmen aus dem Bestand TONY 1 (SED) direkt angehört und heruntergeladen werden.

Die Benutzung aller weiteren digitalisierten Tondokumente der SAPMO ist im Lesesaal in Berlin-Lichterfelde möglich.