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Vom Generalfeldmarschall bis zum Oberfeldveterinär – Neue Erkenntnisse zur Genese der "Generalskartei"

Im Rahmen eines Werkvertrages erschloss Tobias Schmitt die Personaldossiers der "Generalskartei" erstmals für die öffentliche Benutzung.

03.03.2014

Erschließung

Benutzung

"Angeber", "versagte prompt", "ziemliches Würstchen" – nicht zuletzt aufgrund solch kurioser Beurteilungen zählt die im Bestand RH 7 Heerespersonalamt enthaltene Sammlung von mehreren Tausend Dossiers zu den wertvollsten Personalunterlagen, die im Bundesarchiv, Abteilung Militärarchiv, überliefert sind. Neben derartigen Charakterisierungen halten diese Dokumente ebenso informative Angaben zum militärischen Werdegang und persönliche Daten bereit. Personaldossiers über die gesamte Heeresgeneralität der Jahre 1939-45 bilden in diesem Konvolut die Mehrzahl und verliehen ihm daher den Namen "Generalskartei". In Hinblick auf die bisher ungeklärten Fragen nach deren Herkunft und Entstehungszusammenhang sowie nach der Verbindung zu den übrigen Dossiers über rangniedrigere Heeresoffiziere konnten im Zuge der Erschließung der Kartei neue Erkenntnisse gewonnen werden.

Tobias Schmitt (B.A.) studiert an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br. den Masterstudiengang Vergleichende Geschichte der Neuzeit. Im Rahmen eines Werkvertrages mit dem Bundesarchiv erschloss er die Personaldossiers der "Generalskartei" erstmals für die öffentliche Benutzung.