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Präsentation des Bundesarchivs auf der Berlinale

Im Rahmen der Retrospektive der 68. Berlinale stellten der Präsident und Mitarbeiter des Bundesarchivs das neue Online-Portal "Weimar - Die erste deutsche Demokratie" vor.

28.02.2018

Öffentlichkeitsarbeit

Blick in den gut gefüllten Veranstaltungssal der SDK am 19.2.2018; auf dem Podium Dirk Förstner, Annika Souhr-Könighaus und Dr. Michael Hollmann (v.l.n.r.)

Als Partner der Stiftung Deutsche Kinemathek (SDK) hatte das Bundesarchiv die Gelegenheit, am 19. Februar 2018 eine Veranstaltung am Rande der Berlinale anzubieten. Die Retrospektive der diesjährigen Berlinale stand unter dem Thema "Weimarer Kino - neu gesehen". In diesen Rahmen fügte sich die Vorstellung des neuen Quellenportals des Bundesarchivs sehr gut ein.

In dem voll besetzten Veranstaltungssaal der Stiftung Deutsche Kinemathek im Sony-Center erläuterten Dr. Michael Hollmann (Präsident des Bundesarchivs), Annika Souhr-Könighaus (Abteilung Filmarchiv) und Dirk Förstner (Abteilung Archivtechnik) die Ziele, Schwerpunkte und Herausforderungen des Projekts "Weimar - Die erste deutsche Demokratie". Im Verlauf dieses Projekts digitalisiert das Bundesarchiv eine Auswahl unterschiedlichster Quellen zur Geschichte der Weimarer Republik und macht sie ab Ende März 2018 sukzessive in einem Internetportal zugänglich. Über einen Zeitraum von vier Jahren sollen etwa vier Millionen Digitalisate von Dokumenten, Fotos, Plakaten, Tonaufnahmen und vor allem von frühen Dokumentarfilmen entstehen.

Ausgewählte Film- und Tondokumente wie die Rede von Philipp Scheidemann über die Ereignisse vom 9. November 1918 und ein Interview mit Gustav Stresemann aus dem Jahr 1925 wurden auf der Veranstaltung eingespielt. Anschließend stellten sich die Vertreter des Bundesarchivs den Fragen des interessierten Fachpublikums.