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Online-Portal des Bundesarchivs zur Weimarer Republik freigeschaltet

Die neue Seite bietet themenbezogenen Zugang zu digitalisiertem Archivgut und verständlich aufbereitete Hintergrundinformationen.

26.03.2018

Öffentlichkeitsarbeit

Neue Hand- und Wandkarte des Deutschen Reichs und der Nachbargebiete nach den Friedensbedingungen, 1919

Auf dem Weg zum "Digitalen Lesesaal" hat das Bundesarchiv einen ersten Schwerpunkt gesetzt: Innerhalb von vier Jahren sollen allein aus staatlichen Akten und Unterlagen privater Herkunft mehr als 4 Millionen Digitalisate entstehen und über das Internet zugänglich gemacht werden. Ab sofort bietet das neue Themenportal den Einstieg zu diesen Quellen. Von dort haben Sie auch bequemen Zugang zu ca. 50 Dokumentarfilmen der Weimarer Zeit, ca. 30 Tonaufnahmen, über 4000 Fotografien und mehr als 1300 Plakaten, die für dieses Projekt digitalisiert wurden.

Das Angebot konzentriert sich zunächst vor allem auf die Zeit unmittelbar nach Ende des Ersten Weltkriegs und soll in den nächsten Jahren kontinuierlich ausgebaut und angefüllt werden. Über den Bereich "Finden" können Sie sich einen nach Archivguttypen (Akten, Bilder, Filme etc.) sortierten Überblick über das vorhandene Angebot an Digitalisaten verschaffen. Unter dem Titel "Entdecken" stellen wir Sachinformationen, virtuelle Ausstellungen und besonders aussagekräftige Einzeldokumente zu ausgewählten Themen für Sie bereit.

In der Rubrik "Erleben" können Sie ausprobieren, welcher Partei Sie 1919 Ihre Stimme gegeben hätten, Hintergründe zum Portal über Interviews nachhören oder anhand von "Mind-Maps" beispielhaft eine moderne Darstellungsform der "Quellenkritik" kennenlernen. Im "Fokusthema" stellen wir Ihnen in wechselnden Abständen ein Quellenhighlight vor. Begleitet wird das Portal weiterhin von unserem Blog, in dem Sie auch eingeladen sind, Ihre Kommentare zu hinterlassen.

Eröffnet wurde das neue Themenportal am Abend des 22. März 2018 im sehr gut besuchten Filmsaal des Bundesarchivs in Koblenz mit einem Vortrag von Prof. Dr. Michael Dreyer (Jena) und einer Lesung aus Quellen durch die Schauspieler Jutta Seifert und Milan Pešl.