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Neue Ausstellung zur Nationalversammlung 1848/49

05.07.2018

Öffentlichkeitsarbeit

Antrag des Abgeordneten Jakob Grimm an die Nationalversammlung, 7. Juni 1848: "Die Nationalversammlung beschließe, daß der Verfassungsausschuss die ihm obliegenden großen Fragen ohne sich in doktrinelle Erörterungen zu vertiefen, unverweilt einfach zu gliedern und zu stellen habe."

Am 18. Mai 1848 kommen zum ersten Mal gewählte Abgeordnete aus allen Staaten des Deutschen Bundes zu einer Nationalversammlung in Frankfurt am Main zusammen. Im Dezember 1848 wird der Grundrechtskatalog, drei Monate danach die Verfassung verabschiedet. Diese wird dann allerdings von wichtigen Mitgliedsstaaten des Deutschen Bundes nicht anerkannt. Im Sommer 1849 ist der Versuch, einen freiheitlichen deutschen Nationalsstaat zu schaffen, gescheitert.

Das Bundesarchiv spannt mit seiner neuen Ausstellung "Frei ein Volk, das Herr im Lande durch die Männer seiner Wahl". Die Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche 1848/49 einen Bogen über die Ereignisse in den Jahren 1848/49. Bilder und Dokumente zeugen von den Beratungen und Entscheidungen der Parlamentarier, deren Ziel es ist, einen Konsens zu finden. Sie geben Einblick in leidenschaftliche und qualitätvolle Debatten mit unterschiedlichen bis gegensätzlichen Positionen und erklären auch das letztendliche Scheitern.

Die Ausstellung ist an den Standorten des Bundesarchivs in Koblenz und Rastatt zu sehen. Der Eintritt ist frei.