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Vor 100 Jahren: Räterepublik in München

Dokumente und Fotos zum Thema in einer neuen virtuellen Galerie im Themenportal "Weimar"

18.04.2019

Öffentlichkeitsarbeit

Errichtung der Räterepublik in München, April 1919

Am 7. April 1919 wurde in München eine Räterepublik ausgerufen. In der Anfangsphase geprägt von pazifistisch gesinnten "Dichtern und Denkern" wie Erich Mühsam, Gustav Landauer und Ernst Toller, übernahmen nach einem Umsturzversuch durch die abgesetzte Regierung des ehemaligen Ministerpräsidenten Hoffmann und dem Sieg der "Roten Armee" am 13./14. April 1919 Mitglieder der Münchner KPD, wie Eugen Leviné und Max Levien, die Führung.

Nach nicht einmal vier Wochen wurde Anfang Mai 1919 die Räterepublik durch bayerische Regierungstruppen, dem Reichswehrminister unterstehenden Verbänden und Freikorps gewaltsam niedergeschlagen.

Fotos und Dokumente aus den Beständen des Bundesarchivs bieten einen Einblick in das damalige Geschehen. Vor allem in den Akten der Reichskanzlei (Bestand R 43 I) spiegelt sich in nahezu tagesaktuellen Korrespondenzen mit der Regierung Hoffmann der Ablauf von Revolution und Konterrevolution wieder.

Im Themenportal "Weimar - Die erste deutsche Demokratie" sind darüber hinaus unter der Rubrik "Räte, Revolution, Republik" viele weitere virtuelle Galerien zu Themen aus der Frühphase der Weimarer Republik zu entdecken!