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"Offensive 77". Linksterrorismus der Roten Armee Fraktion und politische Reaktionen

Die Ausstellung des Bundesarchivs blickt auf die dramatischen Höhepunkte des "Deutschen Herbstes" vor 40 Jahren zurück.

Kalender 26.10.2017 – 28.02.2018

Standort Koblenz

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Zeichnung

1977 halten linksterroristische Attentate Öffentlichkeit und Politik in Atem: Am 7. April wird Generalbundesanwalt Siegfried Buback ermordet, am 31. Juli der Vorstandssprecher der Dresdner Bank Jürgen Ponto. Die "Offensive 77" der Roten Armee Fraktion hat begonnen.

Hinweise auf geplante Anschläge waren im November des Vorjahres bei der Verhaftung von Siegfried Haag sichergestellt worden. Wen genau die RAF ins Visier genommen hatte, ging daraus allerdings nicht hervor. Alle Aktionen dienen einem vorrangigen Ziel: Andreas Baader, Gudrun Ensslin, Jan-Carl Raspe u.a. inhaftierte RAF-Mitglieder zu befreien.

Mit der Entführung von Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer und der Lufthansamaschine Landshut erreicht die Terrorwelle im Deutschen Herbst ihren Höhepunkt. In Akten aus dem Bundeskanzleramt, dem Innenministerium oder der Bundesanwaltschaft spiegeln sich die dramatischen Ereignisse jener sechs Wochen höchster Anspannung wider.