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Weimar – Die erste deutsche Demokratie

Vortrag und Ausstellungseröffnung am 20. November 2018 um 19.00 Uhr

Kalender 20.11.2018

Uhrzeit 19:00 – 22:00

Standort Rastatt

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Heimkehrende Soldaten auf dem Rastatter Marktplatz

Vor 100 Jahren wurde in Deutschland erstmals auf nationaler Ebene der Weg zu einer parlamentarischen Demokratie geebnet. Die Ausstellung vermittelt mit Fotografien und Dokumenten aus dem Bundesarchiv einen Eindruck von der politischen Umwälzung im November 1918 und den Weichenstellungen für eine neue politische Ordnung.

"Die Revolution von 1918/19 und der Rastatter Arbeiter- und Soldatenrat" ist das Thema des Vortrags von Dr. Irmgard Stamm. Sie zeichnet den Übergang vom Großherzogtum Baden zur Badischen Republik nach, bei dem die in der Novemberrevolution gegründeten Arbeiter- und Soldatenräte eine entscheidende Rolle spielten. Auch in Rastatt fungierte dieses Gremium als Scharnier zwischen revolutionären und konservativen Kräften, zwischen der alten und der neuen Macht. Der Vortrag entwirft das spannungsreiche Bild einer Stadt zwischen Krieg und Frieden, Monarchie und Republik.

Dr. Irmgard Stamm wurde mit einer Arbeit über den Einfluss der Grenzlage Rastatts zum Elsass auf die Einwohner der Stadt promoviert und war Leiterin des Rastatter Kreisarchivs. Heute übernimmt sie unter anderem Führungen zur Rastatter Stadtgeschichte für den Historischen Verein Rastatt und über die Revolution von 1848/49 in der Bundesarchiv-Erinnerungsstätte. Zu diesen Themen hat sie mehrere Publikationen veröffentlicht.

Im Anschluss an den Eröffnungsvortrag lädt der Förderverein zu einem Umtrunk ein.

Die Ausstellung ist vom 21. November 2018 bis zum März 2019 in der Bundesarchiv-Erinnerungsstätte zu besichtigen.

Um Anmeldung wird gebeten: erinnerung@bundesarchiv.de, Telefon: 07222/77139-0