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M – Eine Stadt sucht einen Mörder (Deutschland 1931)

Vierter und vorläufig letzter Film in der Reihe "Schlosskino in der Bundesarchiv-Erinnerungsstätte" 2019

Kalender 28.02.2019

Uhrzeit 18:00 – 19:30

Standort Rastatt

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Kriminalbeamte bei der Arbeit, 1924

Begleitend zur Sonderausstellung „Weimar – Die erste deutsche Demokratie“ ist am 28. Februar 2019 in der Bundesarchiv-Erinnerungsstätte Fritz Langs weltbekannter Thriller „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ (Deutschland 1931) zu sehen.
Regie: Fritz Lang, Darsteller: Peter Lorre, Otto Wernicke, Gustav Gründgens u.a., 107 Min.

Der Film zeigt die spannende Jagd der Berliner Polizei nach einem Kindermörder, der gleichzeitig von der durch die ständigen Razzien bei ihren „Geschäften“ gestörten kriminellen Unterwelt gesucht wird. Legendär wurde Peter Lorres Darstellung des von seinen Trieben beherrschten Serienmörders. Neben ihm brillieren Otto Wernicke als unkonventioneller Kriminalkommissar Lohmann und Gustav Gründgens als Unterweltboss, dessen Figur die Konflikte der Weimarer Republik und das Erstarken der Nationalsozialisten reflektiert. Inspiriert durch reale Serienmörder der Weimarer Republik wie Fritz Haarmann und vor allem Peter Kürten setzt sich der Film auch mit der Frage nach dem Gewaltmonopol des Staates, mit Selbstjustiz, der Todesstrafe und dem Umgang mit psychisch kranken Gewalttätern auseinander.

Fritz Langs erster Tonfilm wurde wiederholt zu einem der besten deutschen Filme aller Zeiten gewählt.

An den Schlosskino-Tagen bleibt die Erinnerungsstätte durchgehend geöffnet. Wer mehr über die dramatische Entstehung der Weimarer Republik erfahren will, kann sich bei einer Führung durch die Sonderausstellung „Weimar – Die erste deutsche Demokratie. Hoffnung in der Niederlage – Aufbruch – Ernüchterung“ um 17.00 Uhr auf das Schlosskino einstimmen.