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Tiefland (BR 1954)

Dritter Film in der Filmreihe des Bundesarchivs 2019

Kalender 12.03.2019

Uhrzeit 19:30 – 22:00

Standort Koblenz

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Model mit Kleid des Modells "Boheme", 21. 10.1950

Der Schafhirte Pedro beschützt seine Herde hoch in den Pyrenäen vor den Wölfen. Im Tiefland verliebt er sich in die Tänzerin Martha, die jedoch auch sein Herr, Don Sebastian, zur Geliebten nehmen will. Um die Verlobte des Don Sebastian zu besänftigen, soll Martha von Pedro zum Schein geheiratet werden - doch die eigenwillige Tänzerin und der brave Hirte durchkreuzen den Plan...

In ihrem letzten vollendeten Spielfilm agierte Leni Riefenstahl als Produzentin, Drehbuchautorin, Regisseurin und Hauptdarstellerin. Zudem verantwortete sie die schwelgerische Optik des Films. Die Musik der gleichnamigen Oper von Eugen d’Albert adaptierte Guiseppe Becce für den Film. Die Verpflichtung von NS-verfolgten Insassen eines „Zigeunerlagers“ als Kleindarsteller und Komparsen während der Dreharbeiten (1940-1944) führte zu jahrzehntelanger juristischer Aufarbeitung.

Regie: Leni Riefenstahl
98 min

Beginn: 19.30 Uhr
Einlass: 19.00 Uhr
Veranstaltungsort: Bundesarchiv, Potsdamer Straße 1, Koblenz-Karthause
Keine Anmeldung erforderlich.
Eintritt frei.

Zur Filmreihe des Bundesarchivs "Von Leinwandgöttinen und Powerfrauen" - Weiblichkeit im deutschen Film

Während weibliche Regisseurinnen oder Produzentinnen in ihren Berufen bis heute unterrepräsentiert sind, prägen Schauspielerinnen neben ihren männlichen Kollegen die Geschichte des Films. Verehrt, umschwärmt und beneidet verdankt das Publikum ihnen unvergessliche Kinoabende.

Die Filmreihe des Bundesarchivs zeigt im Jahr 2019 sechs Filme, in denen starke Frauen in großen Rollen im Zentrum stehen. Marika Rökk, Leni Riefenstahl, Hildegard Knef, Barbara Sukowa, Franka Potente und Martina Gedeck stehen für Schauspielerinnen, an deren Karriere und Leben eine große Fangemeinde Anteil nahm bzw. nimmt.
Ihre Rollen und ihr Schicksal spiegeln in unterschiedlicher Weise und Intensität die sich wandelnden Frauenbilder ihrer Zeit. Die von ihnen dargestellten Frauen haben Vorbildcharakter und sind zugleich unerreichbare Ideale. Die ausgewählten Filme stellen ins Zentrum sowohl authentischen Biographien als auch fiktiven Gestalten.

Weitere Termine:
9. April 2019: "Jeder stirbt für sich allein" (BR 1976), mit Hildegard Knef
14. Mai 2019: "Hostess" (DDR 1976), mit Annekathrin Bürger
11. Juni 2018: "Die Wand" (AUT, D 2012), mit Martina Gedeck