Skipnavigation

Navigation

"Ich war neunzehn" (DDR,1968)

Kalender 08.05.2019

Uhrzeit 18:00 – 20:00

Standort Rastatt

Diesen Termin zum eigenen Kalender hinzufügen iCal Termin

Zum Jahrestag des Kriegsendes zeigt die Bundesarchiv-Erinnerungsstätte am 8. Mai 2019 den DEFA-Klassiker „Ich war neunzehn“ (DDR 1968).
Regie: Konrad Wolf, Darsteller: Jaecki Schwarz, Wassili Liwanow, Rolf Hoppe u.a., 115 Min.

Hauptfigur des Films ist Gregor Hecker, der 1933 als Achtjähriger mit seinen Eltern in die Sowjetunion emigrierte. Im April 1945 betritt er als Mitglied einer Aufklärungseinheit der Roten Armee erstmals wieder deutschen Boden. Basierend auf seinen eigenen Jugenderfahrungen erzählt Regisseur Konrad Wolf von der schwierigen Rückkehr in eine fremd gewordene Heimat. Dabei entwirft er ein facettenreiches Mosaik der letzten Kriegstage. Ohne großes Pathos oder Idealisierung werden in teilweise fast dokumentarisch anmutenden Episoden die Schrecken des Krieges thematisiert. Auch die Frage nach der Schuld des Einzelnen an der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft wird mehrmals in die Handlung einbezogen.

Am Schlosskino-Tag bleibt die Erinnerungsstätte durchgehend geöffnet.
Der Eintritt ist frei.