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Thementag zum Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961

Sonderprogramm der Erinnerungsstätte mit historischen Filmausschnitten, Führungen und Schlosskino: "Geschichten jener Nacht"

Kalender 18.08.2019

Uhrzeit 09:30 – 17:00

Standort Rastatt

Bau der Berliner Mauer, August 1961

Einheiten der Nationalen Volksarmee, Polizei und Betriebskampfgruppen beginnen in der Nacht vom 12. auf den 13. August 1961 mit dem Bau von Absperrungen in Berlin. 28 Jahre lang wird die Berliner Mauer die Teilung Deutschlands zementieren. Die Menschen in der DDR werden zu Gefangenen im eigenen Land. Wer versucht, die immer wirkungsvolleren Grenzanlagen zu überwinden, riskiert sein Leben.

Aus diesem Anlass bietet die Bundesarchiv-Erinnerungsstätte am 18. August ein besonderes Programm: Von 9.30 bis 17.00 Uhr warten im Filmsaal historische Filmaufnahmen zum Mauerbau auf Sie. Rund um das Mauersegment im Erdgeschoss der Ausstellung haben Sie die Gelegenheit, mit Dokumenten und Bildern aus dem Bundesarchiv nachzuvollziehen, was in diesen dramatischen Tagen geschehen ist. Sie können zum Beispiel nachlesen, wie die SED-Führung ihre politische Entscheidung, auch das letzte Schlupfloch zwischen Ost und West zu schließen, Realität werden ließ. Hier starten außerdem um 14.00 und um 16.00 Uhr Führungen durch den Ausstellungsteil "Freiheitsbewegungen in der DDR".

Um 17.00 Uhr wird der DDR-Spielfilm "Geschichten jener Nacht" gezeigt. Der 1967 entstandene Episodenfilm versuchte – teils subtil, teils vordergründig propagandistisch – die Schließung der Grenze zwischen Ost- und West-Berlin durch die Schilderung individueller Schicksale zu rechtfertigen. Gleichzeitig war das Werk ein Versuch, bei der SED-Führung in Ungnade gefallene Regisseure und Schauspieler zu rehabilitieren.

Eintritt frei!