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50 Jahre Römische Verträge

Am 25. März diesen Jahres feiert Europa den 50. Jahrestag der Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) sowie der Europäischen Atomgemeinschaft (EURATOM).

  • BRD (ab 1949)

Hintergrundinformationen

50 Jahre Römische Verträge

Am 25. März diesen Jahres feiert Europa den 50. Jahrestag der Ratifizierung der "Römischen Verträge". Die Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) sowie der Europäischen Atomgemeinschaft (EURATOM) am 25. März 1957 durch die Staats- und Regierungschefs Italiens,  Frankreichs, Deutschlands und der Benelux-Länder, stellt einen der bedeutendsten Schritte im europäischen Integrationsprozess dar.

Die friedliche Zusammenarbeit auf wirtschaftlichem und atomarem Gebiet, die Aufhebung von Zollbeschränkungen und der uneingeschränkte Verkehr zwischen den Mitgliedsstaaten gilt als Beginn dessen, was wir heute unter dem Begriff "Europa ohne Grenzen" verstehen. Den Unterzeichnerstaaten ist es gelungen, sowohl den Befürchtungen vor einem möglichen Verlust staatlicher Souveränität entgegenzuwirken, als auch die Gräben nach der Zerstörung Europas durch den Zweiten Weltkrieg zu überwinden.Die in dieser Galerie vorgestellten Dokumente geben einen Einblick in die Zeit der Geburtsphase der "europäischen Idee".

Ausgehend von der als Konsequenz des Scheiterns der Europäischen Verteidigungsgemeinschaft stattfindenden Konferenz in Messina 1955, wo die ersten Pläne zur Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft konzipiert wurden, bis zur endgültigen Ratifizierung der Verträge 1957 in Rom.

Die Galerie vermittelt Einblicke in offizielle Dokumente der beteiligten Regierungen, aus denen hervorgeht, dass eine deutliche Divergenz zwischen Ratifizierung und praktischer Umsetzung eines Vertrages existiert. Ebenso werden Memoranden und Stellungnahmen nicht direkt beteiligter Staaten (Vereinigtes Königreich und USA) sowie Forderungen von Interessenverbänden aus Industrie und Wirtschaft vorgestellt. Die Bilder lassen sich in der Bilddatenbank des Bundesarchivs recherchieren.

Julia ten Haaf und Martin Beuler