Skipnavigation

Navigation

Abgaben von Unterlagen des Bundesministeriums der Verteidigung und der Bundeswehr

Regalanlage im Aktenmagazin des Bundesarchivs, Abteilung Militärarchiv in Freiburg

Die Dienststellen der Bundeswehr sind verpflichtet, ihre nicht mehr benötigten Unterlagen – einschließlich Verschlusssachen – dem Bundesarchiv-Militärarchiv zur Übernahme anzubieten und zu übergeben. Voraussetzung ist, dass es sich nach der Entscheidung des Militärarchivs um Unterlagen von bleibendem Wert handelt. Deshalb berät das Militärarchiv die Dienststellen bereits bei der Verwaltung ihrer Unterlagen und natürlich bei der späteren Abgabe.

Innerhalb der Bundeswehr wird das Abgabeverfahren durch die Vorschrift A 500/3 geregelt: "Behandlung und Sicherung von Unterlagen der Bundeswehr im Frieden und bei Alarmierung".

Die entsprechenden Unterlagen müssen dafür in elektronischen Abgabeverzeichnissen erfasst werden, die zusammen mit den Unterlagen an das Bundesarchiv übergeben werden.

Die Software für die Abgabeverzeichnisse stellt das Militärarchiv der Bundeswehr mit dem Modul BASYS-S - Externe Erfassung zur Verfügung (auf CD-ROM oder als Download). Falls das Modul aus technischen Gründen nicht implementiert werden kann, stehen ersatzweise Word-Vorlagen für die Abgabe von offenem Schriftgut, Verschlusssachen und Personalunterlagen zur Verfügung. 

Das Bundesministerium der Verteidigung erstellt die Abgabeverzeichnisse mit eigener Software in einer Form, die das Einlesen dieser Verzeichnisse in die Datenbank des Bundesarchivs ermöglicht.