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Personen- und Ahnenforschung

Das Archivgut des Bundesarchivs enthält eine große Zahl personenbezogener Unterlagen. Diese dienen zum Beispiel der Klärung von Dienstzeiten und Staatsangehörigkeiten und können darüber hinaus für genealogische Recherchen genutzt werden. 

Auch Sachakten enthalten möglicherweise Hinweise auf Personen; sie sind jedoch in der Regel nicht nach Namen erschlossen. Angaben zu Familienangehörigen oder Vorfahren kommen hier dagegen selten vor.

Zivile oder kirchliche Personenstandsregister verwahrt das Bundesarchiv nicht. Sie befinden sich in der Regel bei Standes- bzw. Pfarrämtern oder Kirchenarchiven.

Zu einigen besonders häufig nachgefragten Gebieten der Personenforschung finden Sie in den folgenden Artikeln nähere Hinweise:

Recherche zur NS-Zeit

Personenbezogene Unterlagen militärischer Herkunft bis 1945

Gefangenenakten der DDR

Verbleib von Unterlagen ehemaliger Jugendwerkhöfe der DDR

Hinweis zu Unterlagen aus "Entnazifizierungsverfahren"

In den alliierten Besatzungszonen wurden im Kontext der sogenannten Entnazifizierung seit 1946 zahlreiche Spruchkammerverfahren geführt, in denen sich Deutsche für ihr Verhalten während der NS-Zeit zu verantworten hatten. Die Akten dieser Verfahren befinden sich nicht beim Bundesarchiv, sondern bei dem für den jeweiligen Wohnort der Betroffenen zuständigen Landesarchiv.

Beim Bundesarchiv in Koblenz aufbewahrt wird aber der Bestand Z 42 Spruchgerichte in der Britischen Zone. Die Verfahren dieser Gerichte sind eine Besonderheit der Britischen Besatzungszone. Ihr Ziel war die Aburteilung von Mitgliedern der NS-Organisationen, die vom Internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg für verbrecherisch erklärt worden waren.