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Bundesrepublik Deutschland (seit 1949)

Konrad Adenauer, Präsident des Parlamentarischen Rates (M.), verkündet das Grundgesetz (v.l.: Helene Weber; Hermann Schäfer; Adenauer, Adolf Schönfelder; Jean Stock), Bonn 23. Mai 1949

Mit der Unterzeichnung des Grund­gesetzes in Bonn wurde am 23. Mai 1949 die Bundesrepublik Deutschland gegründet. Nach Artikel 20 versteht sie sich als demokratischer und sozialer Bundesstaat, in dem alle Staatsgewalt vom Volke ausgeht. Die Gesetzgebung ist an die verfassungs­mäßige Ordnung; die vollziehende Gewalt und die Rechts­sprechung sind an Recht und Gesetz gebunden. Seit der Wieder­vereinigung gilt das Grundgesetz für das gesamt­deutsche Bundesgebiet.

Die Bestände des Bundesarchivs zur Bundesrepublik umfassen die obersten Bundesbehörden, die oberen und zentralen Bundesbehörden, die Gerichte des Bundes sowie die bundes­unmittel­baren Körperschaften und Anstalten sowie die Stiftungen des öffentlichen Rechts, die ihre Unterlagen an das Bundesarchiv abgeben. Ferner ediert das Bundesarchiv die Kabinetts­protokolle der Bundes­regierung und die Dokumente zur Deutschland­politik in wissenschaftlicher Form.

Dazu kommen Bilder und Plakate, Töne, Filme, Karten, Pläne, Nachlässe von Personen mit über­regionaler Bedeutung, Archivgut von Parteien, Verbänden, Organisationen, Vereinigungen und Bewegungen, Personalakten von Angehörigen der Bundes­verwaltung, der Streitkräfte und der Bundeswehr­verwaltung, Sammlungen, Amtliche Druckschriften sowie unser Bibliotheksbestand.

Die Unterlagen des Auswärtigen Amts sind im Politischen Archiv des Auswärtigen Amts benutzbar. Der Deutsche Bundestag und der Bundesrat unterhalten eigene Archive. Das Schriftgut von Bundesbehörden mit regionaler Zuständigkeit ist bis auf wenige Ausnahmen in den Archiven der Länder zugänglich.

Benutzung

Unterlagen zur Bundesrepublik Deutschland finden Sie vor allem an unseren Dienstorten in Koblenz, Freiburg, Bayreuth und Ludwigsburg.