2.113.3 (bau1p): 3. Öffentliche Kundgebungen für die Rückkehr der Gefangenen.

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3. Öffentliche Kundgebungen für die Rückkehr der Gefangenen4.

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Der RK war von verschiedenen Seiten – darunter vom Kölner OB Adenauer – auf die „zu ernsten Befürchtungen“ Anlaß gebende Beunruhigung der Bevölkerung über die vermeintlich schleppende Behandlung der Kriegsgefangenenfrage durch die RReg. hingewiesen worden (R 43 I/234, Bl. 99). Anläßlich einer von Kriegsgefangenenhilfsorganisationen am 16. 11. in Berlin veranstalteten Massendemonstration hatte die RReg. dagegen in einer Solidaritätserklärung ihren festen Willen bekundet, durch Verhandlungen „die letzte und schlimmste Kriegserbschaft, die Gefangenenversklavung, endlich aus der Welt zu schaffen“ (DAZ Nr. 564 vom 16.11.19; vgl. dazu die dem RK übermittelten Protestresolutionen vom 16. 11. in: R 43 I/234, Bl. 104 f.).

Die Minister halten es im Interesse der Sache einstimmig nicht für zweckmäßig, daß die Reichsregierung die Initiative für öffentliche Kundgebungen zugunsten der Gefangenen ergreift.

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