2.127.1 (bau1p): 1. Teilnahme der linksrheinischen Behörden an dem von dem Präsidenten der hohen Kommission in Aussicht genommenen feierlichen Akt.

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Das Kabinett BauerKabinett Bauer Bild 183-R00549Spiegelsaal Versailles B 145 Bild-F051656-1395Gustav Noske mit General von Lüttwitz Bild 183-1989-0718-501Hermann EhrhardtBild 146-1971-037-42

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1. Teilnahme der linksrheinischen Behörden an dem von dem Präsidenten der hohen Kommission in Aussicht genommenen feierlichen Akt1.

1

Zum Gesamtzusammenhang vgl. Dok. Nr. 122, P. 4.

Unterstaatssekretär Albert machte von dem Ergebnis der Besprechung mit sämtlichen Parteien Mitteilung, wonach eine Teilnahme der linksrheinischen Behörden an dem geplanten Festakt nicht stattfinden soll. Das Kabinett stimmte nur im Rahmen des Schreibens des Reichsministers des Innern dieser Auffassung zu2. Der Reichs- und Staatskommissar soll eine entsprechende Anweisung erhalten, die der Reichsminister des Innern erlassen wird.

2

Am 8. 12. unterrichtete der RIM den UStSRkei über die in dieser Angelegenheit einhellige Meinung des am 6. 12. im RIMin. tagenden Beirats beim RuStKom. für die besetzten rheinischen Gebiete: Im Hinblick auf die politische Lage und die erregte Stimmung der Bevölkerung sollten außer den RuStKom. und seinen Beamten keine dt. Behördenvertreter an dem Festakt teilnehmen. Selbst die Teilnahme des RuStKom. dürfe nur dann erfolgen, wenn sie gleichberechtigt erfolge und die Ansprache des Vorsitzenden der Irko, Tirard, zumindest eine Prüfung der „Beschwerden und Nöte der Bevölkerung – wenn auch nur in allgemein gehaltener Form –“ ankündige (R 43 I/174, Bl. 310). – Zum Fortgang s. Dok. Nr. 142, P. 1.

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