2.73.6 (bau1p): 6. Prämienanleihe.

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Das Kabinett BauerKabinett Bauer Bild 183-R00549Spiegelsaal Versailles B 145 Bild-F051656-1395Gustav Noske mit General von Lüttwitz Bild 183-1989-0718-501Hermann EhrhardtBild 146-1971-037-42

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6. Prämienanleihe.

Der Reichsminister der Finanzen begründete im einzelnen den vorliegenden Entwurf eine Spar-Prämienanleihe in Höhe von 5 Milliarden Mark und bat um Zustimmung zur Ausschreibung13. Das Kabinett stimmte dem Vorschlage zu14.

13

Zur Vorgeschichte s. Dok. Nr. 49, P. 2. – Den Plan zur Auflegung einer innerhalb von 80 Jahren rückzahlbaren Prämienanleihe legte der RFM der Rkei am 1. 10. vor (R 43 I/2391, Bl. 24–26).

14

Im Rahmen der NatVers.-Beratungen über das Umsatzsteuergesetz weist der RFM am 17. 12. den Vorwurf zurück, die Auflegung der Sparprämienanleihe sei ein Mißerfolg gewesen. Es seien immerhin 4 Mrd M, bzw. 80% der Anleihe in „kleinen Summen“ von „kleinen Leuten“ gezeichnet worden, während sich die Kreise des Großkapitals sowohl gegen die zwangsweise Erhebung des Reichsnotopfers wie auch gegen die freiwillige Zeichnung einer Reichsanleihe gewehrt hätten (NatVers.-Bd. 331, S. 4129 ). Dagegen erläutert das Rbk-Direktorium in einem Bericht zum Jahresende, daß „ungeachtet der an sich erfreulichen Beteiligung weitester Kreise der Bevölkerung […] nicht mehr als rund 3,8 Milliarden M gezeichnet worden (sind), wovon indessen 1,9 Milliarden M auf die in Zahlung gegebene Kriegsanleihe entfallen, so daß die dem Reiche neu zur Verfügung gestellten Mittel sich auf 1,9 Milliarden M beschränken. Mit einem solchen Betrage ist eine nennenswerte Abbürdung der schwebenden Schuld nicht zu erzielen“ (Das Rbk-Direktorium an den RFM, 31.12.19; Abschrift; R 43 I/2432, Bl. 5–22, hier Bl. 17).

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