2.98.3 (bau1p): 3. Räumung des Baltikums.

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Das Kabinett BauerKabinett Bauer Bild 183-R00549Spiegelsaal Versailles B 145 Bild-F051656-1395Gustav Noske mit General von Lüttwitz Bild 183-1989-0718-501Hermann EhrhardtBild 146-1971-037-42

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3. Räumung des Baltikums.

General Eberhardt ist mit den russischen Truppen in Verhandlungen eingetreten. Die russischen Truppen wollen ihr Unternehmen aufgeben und sich unter deutschen Schutz stellen10. Das Kabinett beschließt, General Eberhardt soll angewiesen werden, die Verhandlungen abzubrechen und von einer Unterstellung russischer Truppen unter deutschen Schutz abzusehen11.

10

Die Lage der zur russ. „Westarmee“ unter Oberst Awaloff-Bermondt zusammengefaßten dt.-russ. Truppen (vgl. Dok. Nr. 77, Anm. 5) verschlechterte sich seit dem 3. 11. unter dem Druck einer lettischen Großoffensive. Zum Gesamtzusammenhang s. Darstellungen. Bd. III, S. 110 ff.

11

Nachfolgend ist dieser Satz aus dem Protokoll gestrichen: „Der Auftrag möglichst umfangreicher Rückbeförderung deutscher Personen bleibt unberührt.“ – Als sich die Bermondt-Truppen, denen sich auch einige dt. Verbände angeschlossen hatten (s. Dok. Nr. 67, Anm. 4), am 14./15. 11. in aussichtsloser Lage dem Befehl von Eberhardts unterstellen, erteilt das RWeMin. dazu die Genehmigung unter der Voraussetzung, „daß die ehemals deutschen Verbände ohne jede Bedingung sich allen Anordnungen des Gen. v. Eberhardt fügen“ (Telegr. des RWeMin. an die Rkei, 15.11.19; R 43 I/48, Bl. 106–109). – Zum Fortgang s. Dok. Nr. 106, P. 1.

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