1.157.3 (lut2p): 3. Eupen-Malmedy.

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Die Kabinette Luther I und II (1925/26), Band 2.Das Kabinett Luther I Bild 102-02064Reichspräsident Friedrich Ebert verstorben Bild 102-01129Hindenburgkopf Bild 146-1986-107-32AStresemann, Chamberlain, Briand Bild 183-R03618

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3. Eupen-Malmedy.

Der Reichsminister des Auswärtigen machte Mitteilung von einer Unterredung mit Delacroix6. Delacroix habe ihn wissen lassen, daß die belgische Regierung den Wunsch habe, sich mit Deutschland in der Frage Eupen-Malmedy freundschaftlich zu verständigen. Er habe dabei angedeutet, daß die Gegenleistung auf dem Gebiet der Markverpflichtungen7 liege. Die weiteren Verhandlungen sollten nunmehr mit dem belgischen Gesandten in Berlin8 geführt werden. Er bitte um die Ermächtigung, in dem genannten Sinne die Verhandlungen weiterführen zu dürfen.

6

Die Unterredung mit Delacroix (belg. Delegierter bei der Repko) hatte am 26. 3. stattgefunden. S. die Aufzeichnung Stresemanns in: ADAP, Serie B, Bd. I, 1, Dok. Nr. 181.

7

Vgl. Anm. 21 und 22 zu Dok. Nr. 110.

8

Everts.

Das Kabinett nahm von der Mitteilung Kenntnis und erteilte die erbetene Ermächtigung9.

9

Zur weiteren Erörterung s. ADAP, Serie B, Bd. I, 1, Dok. Nr. 231, 259. – Einen kurzen Überblick über die von dt. und belg. Seite 1925–1929 unternommenen Bemühungen, die Rückgabe Eupen-Malmedys gegen finanzielle Leistungen Deutschlands zu ermöglichen, gibt die vom AA am 27.11.30 an StSRkei übermittelte „Aufzeichnung über die Frage Eupen-Malmedy“ (R 43 I/387, Bl. 60-73).

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