2.11 (ma11p): Nr. 11 Besprechung des Rhein-Ruhr-Ausschusses des Kabinetts mit Vertretern des besetzten Gebiets und der Landesregierungen. 6. Dezember 1923 im Reichstagsgebäude

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[50] Nr. 11
Besprechung des Rhein-Ruhr-Ausschusses des Kabinetts mit Vertretern des besetzten Gebiets und der Landesregierungen. 6. Dezember 1923 im Reichstagsgebäude

R 43 I/1390, Bl. 86-91

Anwesend: Jarres, Stresemann, Luther, Hamm, Brauns, Geßler, Höfle, Graf v. Kanitz; RWährungskom. Schacht, Generalkom. Schmid; StS Bracht, Spiecker; MinDir. v. Brandt; MinR Graf Adelmann, Kerstel; RegR v. Oertzen; aus dem besetzten Gebiet: Adenauer, Falk, Hagen, Suth, Mönnig, Heimann, Ehrhard, Adelung, Fischer, Meyer, Johansen, Seippel; für die Landesregierungen: MinDir. Loehrs, Nobis (Preußen); Gesandter v. Preger (Bayern); Gesandter Frhr. v. Biegeleben (Hessen); Protokoll: MinR Kiep.

Der Reichskanzler eröffnete die Sitzung und wies darauf hin, daß die entscheidenden Verhandlungen mit dem gesamten Reichsministerium am folgenden Tage stattfinden sollten. Die gegenwärtige Besprechung sei lediglich auf Wunsch derjenigen Vertreter aus dem besetzten Gebiet herbeigeführt worden, welche genötigt seien, sofort in die Heimat zurückzukehren. Es sollten nur zwei Fragen erörtert werden:

1. die Schaffung der rheinischen Goldnotenbank,

2. die Einlösung des städtischen Notgeldes.

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