1.86.5 (ma32p): [Wechsel in der Leitung der deutschen Delegation für die Handelsvertragsverhandlungen mit Polen.]

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[Wechsel in der Leitung der deutschen Delegation für die Handelsvertragsverhandlungen mit Polen.]

Das Reichskabinett nahm hiervon Kenntnis, daß unter Umständen ein Wechsel in der Leitung der Deutschen Delegation für die Handelsvertragsverhandlungen mit Polen wünschenswert und möglich sein werde17. Über die Personenfrage solle alsdann noch besonders entschieden werden.

17

In einem Schreiben an den RK vom 3.11.27 bat StS a.D. Lewald, ihn von den Pflichten als Leiter der dt. Delegation zu entbinden. „Nach dem bisherigen Gang der Verhandlungen im Reichskabinett und im preußischen Kabinett wird damit gerechnet werden müssen, daß die Instruktionen, die der deutschen Delegation für die wieder beginnenden Verhandlungen mit Polen über das Handelsabkommen zugehen, in der für diese wichtigsten Frage, den Zugeständnissen in der Einfuhr polnischer Schweine, hinter dem Maß der Zugeständnisse zurückbleiben werden, die ich [Lewald] auf Grund des Beschlusses des früheren Kabinetts Ende vorigen Jahres der polnischen Delegation machen konnte. – Wenn ich auch mit einer derartigen anderweitigen Instruktion innerlich durchaus übereinstimme, so ist es doch für mich, der ich nicht mehr Beamter bin, nicht wohl möglich, auf der neuen Grundlage die Verhandlungen mit Polen zu beginnen.“ (R 43 I/122, Bl. 342–343).

Die Sitzung wurde hierauf geschlossen.

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