2.32.6 (sch1p): 6. [Kalipreise]

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Das Kabinett ScheidemannReichsministerpraesident  Philipp Scheidemann Bild 146-1970-051-17Erste Kabinettssitzung der neuen deutschen Reichsregierung am 13.2.1919 in Weimar Bild 183-R08282Versailles: die deutschen Friedensunterhändler Bild 183-R11112Die Sozialisierung marschiert! Plak 002-005-026

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[121]6. [Kalipreise]

Reichsminister Wissell erbat die Zustimmung des Kabinetts zu einem Gesetzentwurf über die Erhöhung der Kalipreise.

Reichsminister Erzberger hielt es aus taktischen Gründen für notwendig, Bestimmungen über Preiserhöhungen nur gemeinsam mit Vorschriften über die Sozialisierung vorzulegen.

Reichsminister Gothein erwiderte, daß die Erhöhung der Kalipreise auch von den Arbeitern begrüßt würde.

Die Entscheidung wurde vertagt.

Reichsminister Wissell wird die Anregung Erzbergers prüfen12.

12

Der dem RKab. mit Anschreiben des RWiM vom 27.3.1919 vorgelegte GesEntw. sah die Erhöhung der Kalipreise um 15% vor; zur Begründung werden die Teuerungszulagen für die im Kalibergbau beschäftigten Arbeitnehmer angeführt (R 43 I/2189, Bl. 3-5). Der Einwand Erzbergers schlug sich in dem erneuten GesEntw. nieder, der am 4.4.1919 im RKab. besprochen wurde (s. Dok. Nr. 34, P. 6).

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