2.47.3 (sch1p): 3. [Preußische Sachverständige für die Friedenskommission]

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Das Kabinett ScheidemannReichsministerpraesident  Philipp Scheidemann Bild 146-1970-051-17Erste Kabinettssitzung der neuen deutschen Reichsregierung am 13.2.1919 in Weimar Bild 183-R08282Versailles: die deutschen Friedensunterhändler Bild 183-R11112Die Sozialisierung marschiert! Plak 002-005-026

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3. [Preußische Sachverständige für die Friedenskommission]

Preußen hat ferner den Antrag gestellt, vier preußische Sachverständige für die bedrohten Provinzen in die Liste A aufzunehmen. Das Kabinett erklärte sich grundsätzlich einverstanden, lehnte aber die für Schlesien und Posen vorgeschlagenen Herren Regierungspräsident a. D. Schwerin und Professor Hoetzsch wegen ihrer politischen Stellung ab.

[183] Reichsminister Erzberger empfahl für Oberschlesien den Abgeordneten Pfarrer Ulitzka in Ratibor16.

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Nachdem die PrStReg. bereits am 7.3.1919 in einem Schreiben an das AA den pr. Anspruch auf Vertretung in der Friedensdelegation angemeldet hatte (R 43 I/1, Bl. 67), legte sie am 8.4.1919 eine Liste der pr. Friedenssachverständigen für Ostfragen vor. Als Begleiter der Friedensdelegation waren u. a. für Oberschlesien der ehemalige RegPräs. v. Schwerin und für Posen Prof. Dr. Hoetzsch vorgeschlagen. Insgesamt umfaßte die Liste der Sachverständigen für die Friedensdelegation 6 Namen, die der Sachverständigen für die Friedenskommission in Berlin 135 Namen (R 43 I/1, Bl. 178-187). Auf ihrer Sitzung am 19.4.1919 beschloß das PrStMin., Prof. Hoetzsch zurückzuziehen, aber auf der Ernennung v. Schwerins zu bestehen (Nachl. Südekum , Nr. 105, S. 29 ff. ).

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