3.3 (str2p): Die Beamten der Reichskanzlei

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Bandbilder:

Die Kabinette Stresemann I und II. Band 2Gustav Stresemann und Werner Freiherr von Rheinhaben Bild 102-00171Bild 146-1972-062-11Reichsexekution gegen Sachsen. Bild 102-00189Odeonsplatz in München am 9.11.1923 Bild 119-1426

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Text

Die Beamten der Reichskanzlei

Staatssekretär in der Reichskanzlei:

Werner Freiherr von Rheinbaben (bis 17.10.23)

Adolf Kempkes (seit 17.10.23)

Vertreter des Staatssekretärs in der Reichskanzlei:

MinR Franz Kempner (seit 28.8.234; seit 12.11.23 MinDir.)

Referenten5: [1228]

Ministerialrat Otto Kiep (bis 28.8.23 Legationsrat6 )

Oberregierungsrat Eugen Offermann (seit 20.10.23 MinR)

Regierungsrat Max von Stockhausen

Regierungsrat Richard Wienstein

Bürodirektor Rudolf Ostertag

Regierungsrat Grävell (seit 20.10.23 ORegR)

Regierungsrat Edwin Pukass

Regierungsrat Curt Walter

Regierungsrat Otto Westphal

Pressechef der Reichsregierung:

Arnold Kalle (seit 31.8.23)

Vertreter der Reichsregierung in München:

StS z. D. Gesandter Edgar Haniel von Haimhausen

Persönlicher Dienst des Reichskanzlers:

Heinrich Ehlers, persönlicher Referent7

Charlotte Dommisch, persönliche Stenotypistin8

4

Die Einsetzung Kempners als Stellvertreter des StSRKei erfolgte auf Vorschlag Rheinbabens vom 28.8.23 (R 43 I/1964, Bl. 108).

5

Gegenüber der Geschäftsverteilung in der Reichskanzlei unter Kanzler Cuno und Staatssekretär Hamm mit vier Abteilungen (1. innenpolitische Abt., 2. außenpol., Beamten- u. Kassenabt., 3. wirtschaftspol. Abt., 4. Abt. für die besetzten Einbruchsgebiete; R 43 I/1964, Bl. 34/35) schlug StS von Rheinbaben am 28.8.23 vor, zwei Abteilungen zu bilden: Abt. I als innenpolitische und Abt. II als außen- und wirtschaftspolitische Abt. (R 43 I/1964, Bl. 108). Der Geschäftsverteilungsplan wurde am 11.9.23 erlassen:

Zusätzlich traten in die Rkei ein: Regierungsrat Pukass, der in der Abteilung II für das Reichsministerium für Wiederaufbau und den Reichswirtschaftsrat zuständig wurde; Regierungsrat Walter, der zunächst keinem Referat zugeordnet worden zu sein scheint (Verfügung des StSRkei, 12.10.23; R 43 I/1964, Bl. 124). Ministerialrat v. Bornstedt trat im Sommer 1923 nach seinem Urlaub den Dienst nicht wieder an, sondern ließ sich in den einstweiligen Ruhestand aus gesundheitlichen Gründen versetzen (R 43 I/2862 u. 2862 a). Gleiches gilt für MinR Wever; er hatte wie MinDir. Heilbron, Cunos Pressechef, die Versetzung in den einstweiligen Ruhestand nach Cunos Demission beantragt (R 43  I/3030, 3602).

6

Die Ernennung Kieps erfolgte auf Vorschlag des StSRkei vom 28.8.23 (R 43 I/1964, Bl. 108).

7

Ehlers, über den keine Personalakte vorliegt, scheint noch vor dem 30.11.23 ausgeschieden zu sein, nachdem der RK den Vorwurf erhoben hatte, Ehlers habe gegen ihn gearbeitet (Ehlers an RK, 30.11.23: Pol.Arch.: NL Stresemann  5).

8

Charlotte Dommisch hatte bei dem Verband sächsischer Industrieller gearbeitet und war von diesem auf ausdrücklichen Wunsch Stresemanns im Februar 1923 freigegeben worden. Sie schied mit dem 30.11.1923 aus der Rkei aus (R 43 I/2920).

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