1.11.2 (wir2p): [2. Antwort auf die Note der Reparationskommission]

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[2. Antwort auf die Note der Reparationskommission4]

4

Auf das durch die Note der Repko vom 21.3.1922 gewährte vorläufige Moratorium (siehe Dok. Nr. 229 Anm. 2) hatte die dt.Reg. mit einer Note vom 7.4.1922 geantwortet und die von der Repko geforderten Bedingungen für die Gewährung eines vorläufigen Zahlungsaufschubs abgelehnt (siehe Dok. Nr. 240). Mit einer Note vom 13.4.1922 an den RK hatte die Repko hierauf festgestellt, die dt. Ausführungen hinsichtlich der Aufbringung über das Steuerkompromiß hinausgehender Steuern und der Aufbringung einer Anleihe im Ausland kämen einer Weigerung, sich die für die Reparationen notwendigen Devisen zu beschaffen, gleich. Im übrigen sei in den in der Note vom 21.3.22 vorgesehenen Kontrollmaßnahmen der Repko über das dt. Finanzgebaren ein Eingriff in die Finanzhoheit des Reiches nicht enthalten (Wortlaut der Note siehe RT-Drucks. Nr. 4484 , S. 3 ff., Bd. 374).

Nach kurzen Ausführungen des Herrn Reichskanzlers geben die in Genua[707] anwesenden Reichsminister ihre Auffassung dahin kund, daß die letzte Note der Reparationskommission nicht beantwortet werden soll. Diese Auffassung soll dem Berliner Kabinett telegraphiert werden5.

5

Telegramm StS Hemmers an MinR Kempner vom 17.4.1922 in R 43 I/471, Bl. 15.

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