Beispiel f�r integrierte Images in EAD-Online-Findb�chern
© Bundesarchiv
Mit den Fortschritten in der technischen Leistungsfähigkeit des Internets und neuen Möglichkeiten der Speicherung und Präsentation von digitalen Inhalten bieten sich neue Wege für die Öffnung des Zugangs zu den Beständen der Archive an. Digitalisierung von Kulturgut ist zu einem wichtigen, auch im europäischen Rahmen breit diskutierten Thema geworden.
Das Bundesarchiv hat sehr früh die neuen technischen Möglichkeiten genutzt und mit der Textdigitalisierung der Kabinettsprotokolle als digitale wissenschaftliche Edition wie mit dem Angebot von 6000 Wochenschauen im Internet Erfahrungen gesammelt. Dazu wurden neue Nachweissysteme wie die Nachlassdatenbank mit Zugriff auf 26.000 Nachlässe in Archiven oder das Katastrophenvorsorgesystem NORA aufgebaut.
In Zukunft werden verstärkt Digitalisierungen aus den Schriftgutbeständen im Internet bereitgestellt. Basis und Rahmen dafür sind die inzwischen ca. 800 Online-Findbücher, in denen etwa 700.000 Verzeichnungseinheiten nachgewiesen werden und die sowohl strukturiert wie volltextbasiert übergreifend durchsucht werden können.
Um die Anstrengungen, die für den Ausbau dieser Aktivitäten erforderlich sind, zu bündeln und ergebnisorientiert zu steuern, wurde im April 2006 diese Digitalisierungsstrategie als Leitlinie formuliert.