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Matthias Erzberger: "Reichsminister in      Deutschlands schwerster Zeit"

Ausstellung

Eine Ausstellung der Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte des Bundesarchivs
Beginn: 03. 06. 2005
Ende: 25. 08. 2005




Matthias Erzberger (1875-1921) zählt zu den vergessenen Politikern in der deutschen Geschichte - sicherlich zu Unrecht. Aus einfachen Verhältnissen stammend wurde er 1903 für das Zentrum in den Reichstag gewählt, wo er sich vor allem als Finanzexperte profilieren konnte. 1917 trat er für einen Verständigungsfrieden und für parlamentarische Reformen ein. Mit seiner Unterschrift unter den Waffenstillstandsvertrag am 11. November 1918 in Compiègne endete der Erste Weltkrieg. Als Reichsfinanzminister schuf er in kurzer Zeit eine zukunftsweisende Finanz- und Steuerreform.

Der überzeugte Demokrat wurde am 26. August 1921 von Rechtsradikalen ermordet. An sein Leben und sein politisches Wirken erinnert diese Ausstellung, die von der Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte, einer Außenstelle des Bundesarchivs, und von Günter Randecker, Dettingen, im Jahr 2002 realisiert wurde.




Bundesarchiv, Potsdamer Straße 1, Koblenz-Karthause

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