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Die <daofind>- und <daofind+>-Projekte des Bundesarchivs

Das Projekt <daofind> (Digitalisiertes Archivgut in Online-Findbüchern) war als Pilotprojekt vom November 2004 bis Juni 2006 beim Bundesarchiv angesiedelt und wurde von der Andrew W. Mellon-Foundation, New York, kofinanziert. Es wurde als Projekt <daofind+> um ein Jahr bis 2007 verlängert. Das Projekt sah die erstmalige Erprobung einer integrierten Internetpräsentation von Angaben aus Beständeübersicht, Findbuch und digitalisiertem Archivgut vor und beabsichtigte die Entwicklung einer neuartigen Webpräsentation von Erschließungsangaben und digitalisiertem Archivgut. Dabei wurden die archivischen Standards EAD, EAC und METS verwendet.

Das Ergebnisse war die ausschnittsweise Darstellung einer Beständeübersicht in EAD und EAC mit Links zu drei in EAD kodierten Findbüchern. Die Findbücher führten zu den digitalisierten Beständen mit 30.000 Images. Die Präsentation der Digitalisate wurde über METS gesteuert. Zu den Ergebnissen gehörte außerdem der Prototyp des Editors MEX, der auf der Basis von EAD, EAC und METS die Erfassung der erforderlichen Daten in XML und die Ausgenerierung nach HTML unterstützt.

Mit den <daofind>- und <daofind+>-Projekten sammelte das Bundesarchiv erste Erfahrungen in der Bereitstellung archivischer Erschließungsdaten im Internet.