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Gefangenenakten der DDR

Aktualisierte und erweiterte Übersicht zum Verbleib der Gefangenenakten von Verhafteten und Gefangenen der DDR

Die vom Bundesarchiv im November 2009 zusammengestellte Übersicht über den Verbleib der Gefangenenakten von Verhafteten und Gefangenen der DDR liegt seit März 2011 wesentlich aktualisiert und erweitert vor.

Das Bundesarchiv erhält eine große Anzahl von Anfragen zwecks Nachweisen von Inhaftierungszeiten, Gerichts- und Strafvollzugsakten sowie Arbeits- und Gesundheitsunterlagen zu Haftzeiten in der ehemaligen DDR.
Aus dem Bemühen heraus, den Anfragenden auch bei fehlenden Quellen sachgerecht Auskunft über den Verbleib der Unterlagen zu geben, entstand die nachfolgende Übersicht.

Die im Bundesarchiv, Abteilung DDR vorliegende Zentrale Gefangenenkartei des Ministeriums des Innern (MdI) enthält Angaben zu den Strafvollzugsanstalten, in denen die Haftzeit verbüßt wurde. Bei mehreren Haftstrafen wurde die Gefangenenpersonalakte in der Regel in der letzten Strafvollzugsanstalt verwahrt.

In Zusammenarbeit mit der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitdienstes der ehemaligen DDR (BStU) konnte die bisher vorliegende Übersicht um Hinweise auf die bei der BStU und den in deren Außenstellen in den Bundesländern vorliegenden Gefangenenakten der ehemaligen Untersuchungshaftanstalten und der Haftanstalten der Bezirksverwaltungen des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) ergänzt werden.

Die Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie soll dazu dienen, das Auffinden der Unterlagen in den Justizvollzugsanstalten zu erleichtern.

Korrekturen oder Änderungen werden unter folgender Adresse gerne entgegengenommen: s.lamster@bundesarchiv.de


Weitere Informationen

Übersicht über den Verbleib der Gefangenenakten von Verhafteten und Gefangenen der DDR (Stand: 2.11.2017)(pdf, ~85.07KB)