Fachlagerist/in (Fachkraft für Lagerlogistik)
Was macht ein/e Fachlagerist/in?
Fachlageristinnen/Fachlageristen schlagen Güter um, lagern sie fachgerecht und wirken bei logistischen Planungs- und Organisationsprozessen mit. Sie nehmen die Waren (Schriftgut, Filme, etc.) bei der Anlieferung in Empfang und kontrollieren diese auf Vollständigkeit und Unversehrtheit. Sie wirken bei der Optimierung des Informations-, Material- und Werteflusses mit, prüfen die Lagerbestände quantitativ und qualitativ. Die hier gewonnenen Ergebnisse sind für Einkauf und Disposition von Bestellungen wichtig. Zur Unterstützung ihrer Arbeit werden moderne Informations- und Kommunikationsmittel eingesetzt. Die Ausbildung umfasst insgesamt 11 Lernfelder (Fächer), wie z.B. Güter annehmen und kontrollieren, Güter lagern und kommissionieren, qualitätssichernde Maßnahmen.
Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen?
- Mindestens Hauptschulabschluss
- Guter Notendurchschnitt im aktuellen Zeugnis
- Grundkenntnisse in der Informationstechnik und Office-Anwendung
- Team- und Kommunikationsfähigkeit sowie erkennbare Leistungsbereitschaft
- Uneingeschränkte körperliche Belastbarkeit
- Bei evtl. Übernahme nach erfolgreicher Beendigung der Ausbildung Bereitschaft, an einem anderen Dienstort des Bundesarchivs eingesetzt zu werden.
Wie ist die Ausbildung aufgebaut?
Die zweijährige Ausbildung zur/zum Fachlageristin/Fachlageristen erfolgt im Dualen System, wobei die Theorie je nach Dienstort pro Ausbildungsjahr zweimal 6-7 Wochen im Blockunterricht oder bis zu zweimal wöchentlich im Teilzeitunterricht durchgeführt wird. Die praxisbezogene Ausbildung an den einzelnen Dienstorten erfolgt nach einem Rahmenplan und wird durch überbetriebliche Ausbildungen in verschiedenen Teilbereichen ergänzt und vertieft.
Bei besonderer Qualifizierung und Leistungsstärke ist eine einjährige Weiterbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik möglich.
Wo wird ausgebildet?
| Dienstort: | Berufsschule: |
| Bayreuth | Staatliche Berufsschule in Lichtenfels |
| Berlin-Lichterfelde | Oberstufenzentrum für Verkehr usw. in Berlin |
| Hoppegarten | Oberstufenzentrum Palmnicken in Fürstenwalde |
| Koblenz | Ludwig-Erhard-Schule in Neuwied |
| Sankt Augustin | Alfred-Müller-Armack-Berufskolleg in Köln |
Was bietet mir das Bundesarchiv?
- Bereitstellung der erforderlichen Ausbildungsmaterialien
- Die Ausbildungsvergütung beträgt zurzeit (Stand 01.08.2011) nach dem Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes
1. Ausbildungsjahr € 703,26
2. Ausbildungsjahr € 753,20
3. Ausbildungsjahr € 799,02 (Fachkraft für Lagerlogistik).
- Vermögenswirksame Leistungen
- 26 Tage Erholungsurlaub pro Jahr
- Flexible Arbeitszeitgestaltung (39 Stunden bei einer 5-Tage-Woche)
- Abschlussprämie bei Bestehen der Abschlussprüfung
- Das Bundesarchiv ist grundsätzlich bestrebt, seine Auszubildenden nach der Ausbildung in ein Beschäftigungsverhältnis zu übernehmen. In der Regel wird nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss mit mindestens der Gesamtnote „befriedigend“ ein einjähriger Anschlussvertrag angeboten.
Wann bewerbe ich mich?
Ausbildungsbeginn ist jeweils der 1. September! Von Initiativbewerbungen bitten wir Abstand zu nehmen, da diese leider nicht berücksichtigt werden können. Aktuelle Ausschreibungen finden Sie im Dezember eines jeden Jahres auf www.bundesarchiv.de.
Auf Ihre schriftliche Bewerbung freuen wir uns!
Weitere Informationen:
- Infoblatt "Fachlagerist/in"(pdf, ~180.7KB)

