2.37.12 (k1952k): C. Erhöhung der deutschen Stahlkapazität

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung Band 5. 1952Das erste Kabinett Adenauer vor dem Palais SchaumburgPortrait Jakob KaiserFranz Böhm (nicht im Bild Nahum Goldmann und Moshe Sharett)Adenauer, Acheson und Schuman

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[C.] Erhöhung der deutschen Stahlkapazität

Der Stellvertreter des Bundeskanzlers sowie Dr. Westrick unterrichten das Kabinett über den Einspruch Frankreichs gegen die Behandlung der deutschen Anträge auf Erhöhung der deutschen Stahlkapazität und über die dadurch geschaffene Lage 37.

37

Die von der Eisen schaffenden Industrie des Bundesgebiets bei dem Eisen- und Stahlkomitee der OEEC in Paris eingereichten Anträge waren auf unbestimmte Zeit zurückgestellt worden. Der französische Einspruch war damit begründet worden, daß die deutsche Stahlkapazität groß genug sei und die Bundesrepublik sich in erhöhtem Maße auf die Kohleerzeugung einstellen solle (Vermerk vom 15. Mai 1952 in B 136/6573). Unter Hinweis auf die verhängnisvollen Auswirkungen für die Gesamtwirtschaft hatte die Arbeitsgemeinschaft der Eisen und Metall verarbeitenden Industrie gegen diese Zurückstellung bei der Bundesregierung mit Schreiben vom 19. Mai 1952 (ebenda) protestiert. Sie hatte dabei insbesondere darauf hingewiesen, daß durch die Zurückstellung oder gar Zurückziehung wichtige Exportaufträge nicht fristgerecht erledigt und in vielen Fällen nicht mehr angenommen werden könnten.

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