2.55.17 (k1952k): K. Neuordnung des Kruppvermögens

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung Band 5. 1952Das erste Kabinett Adenauer vor dem Palais SchaumburgPortrait Jakob KaiserFranz Böhm (nicht im Bild Nahum Goldmann und Moshe Sharett)Adenauer, Acheson und Schuman

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[K.] Neuordnung des Kruppvermögens

Dr. Westrick berichtet, daß der Deutsche Gewerkschaftsbund gegen die vom Kabinett beschlossene Neuordnung des Kruppvermögens 33 in einem an ihn gerichteten Schreiben Verwahrung eingelegt und Revidierung des Kabinettsbeschlusses gefordert habe 34. Das Kabinett nimmt das zur Kenntnis 35.

33

Mit dem Beschluß vom 4. Dez. 1951 (vgl. 189. Sitzung am 4. Dez. 1951 TOP 5) hatte sich die Bundesregierung gegenüber der AHK für eine Ausgliederung von drei weiterverarbeitenden Betrieben aus der neuen Einheitsgesellschaft Hüttenwerk Rheinhausen und deren Angliederung an den Krupp-Restkonzern ausgesprochen. Damit hatte die Bundesregierung ihre ursprüngliche Haltung revidiert und den Einsprüchen der Familie Krupp stattgegeben (Vermerk vom 19. Dez. 1952 in B 102/60702). Den Antrag der Bundesregierung hatte die AHK am 25. Juni 1952 genehmigt (B 102/133975). - Zum Entflechtungsplan insgesamt vgl. B 102/60700 f. und 133975-133980, AA II 242-19 Bd. 12 und 14.

34

Gegen die beabsichtigte Ausgliederung hatten die Betriebsräte der betroffenen Unternehmen sowie Gewerkschaften - der DGB zuletzt am 2. Juli 1952 - Einspruch erhoben, da die wirtschaftliche Existenzgrundlage nicht mehr gesichert erschien (B 136/2461).

35

Fortgang 259. Sitzung am 18. Nov. 1952 TOP 9 („Krupp-Erklärung").

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