2.16.20 (k1954k): 12. Personalien

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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12. Personalien

Gegen die Anträge gemäß Anlagen 1, 2 und 3 zu dem vorgenannten Punkt der Tagesordnung werden vom Kabinett Bedenken nicht geltend gemacht 66.

66

An Ernennungen waren vorgesehen: im AA ein Botschaftsrat, im BMI ein MinDir. (Dr. iur. Georg Anders), im BMWi ein MinR. (Dr. iur. Gerhard Woratz). Ferner wurde beantragt: vom BMWi die Anstellung von Diplomvolkswirt Dr. rer. pol. Rolf Gocht als Angestellter nach der ADO für übertarifliche Angestellte im öffentlichen Dienst; vom BMJ die Hinausschiebung des Eintritts in den Ruhestand bis zum 30. April 1955 für den MinDir. Dr. iur. Georg Petersen (Fortgang zu Petersen 108. Sitzung am 30. Nov. 1955 TOP 8).

Der Bundesminister für Arbeit bittet das Kabinett, seine Zustimmung zu der Ernennung des Senatspräsidenten beim Bayerischen Landessozialgericht, Dr. Kurt Ankenbrank 67, zum Präsidenten des Landesarbeitsamtes Nordbayern zu erteilen und die von einzelnen Kabinettsmitgliedern in der Kabinettssitzung am 31. März 1954 vorgebrachten Bedenken zurückzustellen. Das Kabinett erhebt keine Einwendungen 68.

67

Dr. iur. Kurt Ankenbrank (1892-1982). 1922-1927 bei der Regierung Pfalz des Landes Bayern (mit Abordnung zum Reichsministerium für die besetzten Gebiete) und 1928-1945 in der Arbeitsverwaltung tätig (zuletzt stellvertretender Präsident des Gauarbeitsamtes und Reichstreuhänders der Arbeit München-Oberbayern); 1946-1948 Statistisches Landesamt München; 1948-1949 Landesversicherungsamt Oberbayern; 1950-1953 Senatspräsident beim Bayerischen Landesversicherungsamt, 1954 Senatspräsident beim Bayerischen Landessozialgericht, Dez. 1954-Jan. 1957 Präsident des Landesarbeitsamtes Nordbayern in Nürnberg.

68

Vgl. 27. Sitzung am 31. März 1954 TOP 9.

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