2.18.7 (k1954k): 7. Devisenrechtliche Genehmigung für die Ausfuhr des Films „Bis 5 Minuten nach 12", BMWi

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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7. Devisenrechtliche Genehmigung für die Ausfuhr des Films „Bis 5 Minuten nach 12", BMWi

Staatssekretär Dr. Westrick gibt einen kurzen Überblick über den gegenwärtigen Sachstand 33. Man habe bisher die Devisengenehmigung zurückgehalten, weil sich das Kabinett seinerzeit 34 gegen die Ausfuhr des Films ausgesprochen habe. Da der Bundeskanzler bei der Beratung dieses Punktes nicht anwesend ist, übernimmt es der Bundesminister für Wirtschaft, bei dem Bundeskanzler anzufragen, ob dieser seine Bedenken gegen die Erteilung einer Devisengenehmigung aufrechterhalte 35. Vom Kabinett werden Bedenken nicht geltend gemacht.

33

Vgl. 24. Sitzung am 19. März 1954 TOP C.

34

Vgl. 11. Sitzung am 8. Dez. 1953 TOP 1.

35

Einschlägiger Schriftwechsel zwischen Bundeskanzleramt (Globke) und BMWi (Westrick) in B 136/5900 und B 102/6662. Mit Erlaß vom 12. Mai 1954 wurde der Firma Helmut Mattner, Düsseldorf auf ihren Antrag vom 17. Dez. 1953 bzw. 27. März 1954 vom BMWi die devisenrechtliche Genehmigung zum Auslandsvertrieb des Films „Bis 5 Minuten nach 12" erteilt (in B 102/6662). - Enders, Ulrich: Der Hitler-Film „Bis fünf nach zwölf". Vergangenheitsbewältigung oder Westintegration? In: Arbeit der Archive S. 916-953.

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