2.20.5 (k1954k): 5. Beitritt der Bundesrepublik Deutschland zu den Verträgen des Weltpostvereins vom 11. Juli 1952, BMP

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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5. Beitritt der Bundesrepublik Deutschland zu den Verträgen des Weltpostvereins vom 11. Juli 1952, BMP

Staatssekretär Prof. Dr. Gladenbeck unterrichtet das Kabinett kurz über die Bedeutung der Vorlage 17. Der Stellvertreter des Bundeskanzlers, dem Bundesminister Dr. Tillmanns beipflichtet, äußert Zweifel darüber, ob es zweckmäßig sei, dem Weltpostverein schon jetzt beizutreten. Er möchte die voraussichtlich erforderliche Genehmigung der Alliierten Hohen Kommission vermieden wissen und meint ferner, daß der Beitritt der Bundesrepublik eine entsprechende Erklärung der sowjetzonalen Regierung auslösen könne, was ihm ebenfalls unerwünscht erscheine. Die Bundesminister der Finanzen, für Arbeit und für Verkehr halten diese Gesichtspunkte nicht für ausschlaggebend.

17

Vgl. 3. Sitzung am 3. Nov. 1953 TOP 12. Gemeinsame Vorlage des BMP und AA vom 13. April 1954 in B 136/10028; vgl. dazu auch AA, Abt. 2, Bd. 113 f.; AA, Ref. 300, Bd. 66 f.; AA, Ref. V 2, Bd. 714; B 141/10554-10556.

Das Kabinett stimmt dem Entwurf zu 18.

18

BR-Drs. Nr. 166/54. - BT-Drs. Nr. 585. - Gesetz vom 25. Dez. 1954 (BGBl. II 1211); Inkrafttreten: 21. März 1955 (Bekanntmachung vom 17. Mai 1956 in BGBl. II 653).

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