2.25.11 (k1954k): 10. Personalien

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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10. Personalien

Gegen die Ernennungsvorschläge in den Anlagen 1 76 und 2 77 zur Tagesordnung werden keine Einwendungen erhoben.

76

An Ernennungen waren vorgesehen: im AA ein Gesandter (Dr. iur. Erich Boltze), im BML und BMJ je ein MinR.

77

An Ernennungen waren vorgesehen: im Geschäftsbereich BMA: der Präsident des Bundessozialgerichtes (Josef Schneider), fünf Senatspräsidenten beim Bundessozialgericht (Dr. iur. Fritz Berndt, Kurt Brackmann, Dr. iur. Gustav Brockhoff, Dr. iur. Paul Weiß, Franz Krause), 16 Bundesrichter beim Bundessozialgericht (Dr. iur. Werner Baresel, Wilhelm Demiani, Dr. iur. Fritz Haueisen, Dr. iur. Klaus Kläß, Dr. iur. Helmut Langkeit, Dr. iur. Hans Schraft, Richard Stengel, Prof. Dr. iur. Walter Bogs, Dr. iur. Gerhard Dapprich, Friedrich Fechner, Dr. iur. Josef Neuhaus, Norbert Penquitt, Friedrich Richter, Dr. iur. Herbert Schmeißer, Dr. iur. Georg Tesmer, Dr. iur. Aug. Teutsch).

Der von dem Bundesminister für Arbeit gewünschte Kabinettsbeschluß aus der Anlage 3 der Tagesordnung wird gefaßt 78.

78

Die vom Bundeskanzleramt am 24. Juni 1954 formulierte Vorlage lautet: „I. Die Bundesregierung bestätigt die von der Vertreterversammlung der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte am 12. Nov. 1953 in Köln gewählten Herren Dr. iur. Erwin Gaber, Dr. iur. Herbert Gudohr und Dr. iur. Rudolf Schmidt als Mitglieder der Geschäftsführung der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte und den vom Vorstand der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte am 12. Nov. 1953 in Köln gewählten Herrn Dr. iur. Erwin Gaber als Vorsitzenden der Geschäftsführung der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte. II. Die Bundesregierung beschließt, dem Herrn Bundespräsidenten die Berufung der Obengenannten in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit vorzuschlagen. Vorlage des Herrn Bundesministers für Arbeit vom 22. Juni 1954 - IVa 9 - 7050/54. -"

Das Kabinett nimmt ferner Kenntnis von den beabsichtigten Ernennungen von Richtern zum Bundesgerichtshof 79.

79

Entsprechende Unterlagen nicht ermittelt. Vgl. Kabinettsprotokolle Bd. 4 122. Sitzung am 12. Jan. 1951 TOP 2 Anm. 4.

Auf Antrag des Bundesministers für Wirtschaft 80 erklärt sich das Kabinett damit einverstanden, daß der Bundesminister für Wirtschaft den Prof. Dr. Otto Donner 81 als Kandidaten für die Wahl des Direktors der Internationalen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung für die Zeit bis zum 31.10.1954 benennt 82.

80

Vorlage des BMWi vom 29. Juni 1954 in B 102/26233 sowie in B 136/3338 f. - Vgl. dazu Bulletin vom 18. Aug. 1954 S. 1362.

81

O. Prof. Dr. rer. pol. Otto Donner (1902-1981). 1925-1933 Institut für Konjunkturforschung in Berlin, 1933-1934 Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel, 1935-1937 Statistisches Reichsamt, 1938-1939 Reichsaufsichtsamt für das Kreditwesen, 1940-1943 Beauftragter für den Vierjahresplan; 1952-1956 Alternative Executive Director für die Bundesrepublik (anfangs auch für Jugoslawien) beim Internationalen Währungsfonds, 1954-1968 Executive Director für die Bundesrepublik bei der Weltbank: die gleiche Funktion übte er auch aus 1956-1958 bei der International Finance Organization und ab 1960 bei der International Development Association.

82

Fortgang hierzu 17. Sitzung des Kabinettsausschusses für Wirtschaft am 20. Sept. 1954 TOP A und 46. Sitzung am 23. Sept. 1954 TOP A.

Außerhalb der Tagesordnung

[Es folgen TOP B bis F dieser Sitzung.]

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