2.25.12 (k1954k): B. Steuerreform, hier: Finanzierung des Wohnungsbaus

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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[B. Steuerreform, hier: Finanzierung des Wohnungsbaus]

Der Bundesminister für Wohnungsbau berichtet über eine Besprechung, die vor der Kabinettssitzung zwischen dem Vizekanzler, den Bundesministern der Finanzen und für Wirtschaft und ihm mit Vertretern der Bundestagsausschüsse für Finanzen und Steuerwesen und für den Wohnungsbau stattgefunden hat 83. In dieser Besprechung konnte eine Einigung darüber erzielt werden, in welcher Weise die Finanzierung des Wohnungsbaus mit 7-c-Geldern gelöst werden soll. Er gibt die Einzelheiten der geplanten Regelung bekannt. Die bedeutsamste Folge dieser Lösung wird die sein, daß die großen gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaften nicht mehr so leicht wie bisher die Möglichkeit haben, zu verbilligtem Kapital zu kommen 84.

83

Vgl. 21. Sitzung am 4. März 1954 TOP 2 b Anm. 18 und 22. Sitzung am 8. März 1954 TOP 2 Abschnitt II. 4 Anm. 22. - Unterlagen über die Besprechung nicht ermittelt.

84

In der Sitzung des Ausschusses für Finanz- und Steuerfragen am 30. Juni 1954 legte der BMF eine Neufassung des § 7c vor. Danach sollten Steuerpflichtige, die Bauherren für mindestens zehn Jahre ein zinsloses Darlehen gaben, 25% der Steuern vom Gewinn abziehen können (Text und Kurzprotokoll in B 126/6204).

Gegen die getroffenen Abmachungen werden im Kabinett keine Bedenken erhoben 85.

85

Fortgang (Steuerreform) 43. Sitzung am 8. Sept. 1954 TOP 4.

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