2.60.5 (k1954k): E. Deutsche Postwert-Zeichen

Zum Text. Zur Fußnote (erste von 2). Zu den Funktionen. Zum Navigationsmenü. Zum Navigationsbaum

 

Bandbilder:

Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

Extras:

 

Text

Tagesordnungspunkt als RTF Download

[E.] Deutsche Postwert-Zeichen

Der Bundeskanzler ist der Meinung, daß die deutschen Postwertzeichen 30 im Vergleich zu den ausländischen wenig schön seien. Dies bestätigt der Bundesminister für das Post- und Fernmeldewesen und teilt dem Kabinett mit, daß er bereits vor einigen Monaten einen besonderen Ausschuß gebildet habe, in dem namhafte Künstler vertreten seien 31. Dieser Ausschuß sei dabei, neue Entwürfe auszuarbeiten. Das Kabinett nimmt diese Mitteilung zur Kenntnis, wobei der Bundeskanzler anregt, die Entwürfe möglichst einfach zu gestalten.

30

Vgl. 13. Sitzung am 18. Dez. 1953 TOP G.

31

Dem Ausschuß, dessen Aufgabe es war, u. a. bei der künstlerischen Gestaltung der Postwertzeichen entscheidend mitzuwirken, gehörten folgende Persönlichkeiten an: Professor Fritz Helmuth Ehmcke; Professor Dr. Eberhard Hölscher, Präsident des Bundes Deutscher Gebrauchsgraphiker; Kurt Kranz, Graphiker und Dozent an der Landeskunstschule Hamburg; Diplomingenieur Rudolf Nieß, Oberpostdirektor; Professor Dr. Emil Preetorius, Präsident der Akademie der Schönen Künste München; Professor Karl Rössing, Rektor der Staatlichen Akademie der bildenden Künste Stuttgart. Außerdem entsandten der Ausschuß für Kulturpolitik und der Ausschuß für Post- und Fernmeldewesen des Deutschen Bundestages sowie der Verwaltungsrat der Deutschen Bundespost je einen Vertreter. Der Ausschuß des BMP hatte am 28. Okt. 1954 seine erste Sitzung in Frankfurt/Main abgehalten (Mitteilung des BPA Nr. 1229/54 vom 30. Okt. 1954). Postwertzeichen und Sonderpostwertzeichen (mit Namen der beauftragten Künstler) siehe B 257/417, 421, 423 f. Vgl. dazu auch B 136/1590.

Extras (Fußzeile):