3.2 (k1958k): B. Sonstige Teilnehmer, Gäste

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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B. Sonstige Teilnehmer, Gäste

Hermann Josef Abs (1901-1994)

1938 Vorstandsmitglied und Direktor der Auslandsabteilung der Deutschen Bank, 1948 Mitglied und 1951 stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrates der Kreditanstalt für Wiederaufbau, 1951-1953 Leiter der deutschen Delegation bei der Londoner Schuldenkonferenz, seit 1952 im Verwaltungsrat der Deutschen Bundesbahn, 1957-1967 Vorstandssprecher und 1967-1976 Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Bank.

Dr.-Ing. Franz-Josef Bach (1917-2001)

1942-1945 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Aerodynamischen Institut der TH Aachen, 1946-1950 Stellvertretender Chefredakteur der „Aachener Volkszeitung", 1950-1957 AA, dort 1952-1955 Vizekonsul und Gesandtschaftsrat in Sydney, 1955-1957 Gesandtschaftsrat an der Botschaft in Washington, 1957-1961 Bundeskanzleramt, dort 1957-1958 Hilfsreferent im Referat 11 (Grundsatzfragen, Koordinierung und Kabinettssachen aus dem Geschäftsbereich des AA), 1959-1960 Persönlicher Referent des Bundeskanzlers, 1960-1968 erneut AA, dort 1961-1964 Generalkonsul in Hongkong, 1964-1968 Botschafter in Teheran, 1969-1972 MdB (CDU).

Karl Blessing (1900-1971)

Seit 1920 Tätigkeit bei der Reichsbank, 1930-1934 abgeordnet zur Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), dort Abteilungsleiter, 1934-1937 Reichswirtschaftsministerium, 1937-1939 Mitglied des Reichsbankdirektoriums, 1939-1941 Vorstandsmitglied der Margarine-Union AG (Tochtergesellschaft von Unilever), 1941-1945 kriegsdienstverpflichtet in der Mineralölwirtschaft, 1948-1957 erneut Tätigkeit bei Unilever, Mitglied von Aufsichtsräten verschiedener Unternehmen, 1958-1969 Präsident der Deutschen Bundesbank.

Dr. Herbert Dittmann (1904-1965).

1929-1945 im auswärtigen Dienst mit Stationen in Moskau (1933-1936), Jerusalem (1939), Teheran (1940-1941) und Izmir (1943-1945), 1946-1948 Richter beim Landgericht Dortmund, 1948-1949 beim Oberlandesgericht Hamm, 1949-1951 stellvertretender Leiter der Verbindungsstelle des Bundeskanzleramtes zur Allierten Hohen Kommission, 1951-1965 erneut im auswärtigen Dienst, dort 1951-1952 Leiter der Personalabteilung im AA, 1953-1958 Generalkonsul in Honkong, 1958-1959 ständiger Vertreter des Staatssekretärs im AA, 1959-1962 Botschafter in Rio de Janeiro, 1962-1965 in Tokio.

Herbert Fischer-Menshausen (1906-2000)

1933-1946 Staatsanwaltschaft und Finanzverwaltung Hamburg, 1946-1948 Zentralhaushaltsamt für die britische Besatzungszone, 1948 Rechnungshof für die britische Besatzungszone, 1948-1949 Länderrat des Vereinigten Wirtschaftsgebietes, 1950 Sekretär des Finanzausschusses des Bundesrates, 1950-1958 BMF, dort 1950-1957 Leiter der Unterabteilung II C (Bund und Länder, ab 1954: Volkswirtschaft und Statistik, Bund und Länder, Europäische Politische Gemeinschaft, Lastenausgleichsleistungen, Sozialleistungen), 1957-1958 Leiter der Abteilung VI (Finanzwirtschaftliche Beziehungen zum Ausland, Finanzverfassung, Wirtschaft, Verteidigungslasten, Bundesvermögen, Bundesbauangelegenheiten), 1958-1969 Vorstandsmitglied der Esso AG Hamburg, ab 1962 stellvertretender Vorstandsvorsitzender.

Dr. Wilhelm Grau (1901-1975)

1934-1938 Württembergisches Innenministerium, 1938-1945 Reichsministerium des Innern, 1947-1949 Innenministerium des Landes Württemberg-Hohenzollern, 1949-1955 Bundeskanzleramt, dort Leiter des Referats 2 (Haushaltsreferat) und gleichzeitig der Referate 8 (Grundsatzfragen, Koordinierung und Kabinettssachen aus den Geschäftsbereichen des BMV, BMP; Rechnungshof, Bundesbahn, Bundespost) und 9 (Wissenschaftliche Forschung), 1955-1959 BMAt, dort 1955-1958 Stellvertreter des Ministers, 1958 (Dezember) Freistellung zum Ausbau der Reaktorstation Karlsruhe zu einer Forschungsstätte, 1959-1966 BMV, dort Leiter der Abteilung Binnenschifffahrt.

Prof. Dr. Wilhelm Grewe (1911-2000)

1935-1942 Dozent u. a. an den Universitäten Hamburg (1936-1937) und Königsberg (1936-1937) sowie in Berlin (1937-1938 am Deutschen Institut für außenpolitische Forschung, 1938-1940 an der Hochschule für Politik, 1940-1942 an der Universität), 1942-1955 Professor an den Universitäten Berlin (1942-1945), Göttingen (1945-1947) und Freiburg i. Br. (1947-1955, seit 1949 ordentlicher Professor für öffentliches Recht), 1951-1955 Leiter der deutschen Delegation für die Ablösung des Besatzungsstatuts, 1953-1954 gleichzeitig kommissarischer Leiter der Rechtsabteilung des AA, 1953-1954 Sonderbevollmächtigter der Bundesregierung bei der Konferenz der vier Außenminister in Berlin, 1955 Übernahme in das AA, dort 1955-1958 Leiter der Politischen Abteilung, 1958-1962 Botschafter in Washington, 1962-1971 Leiter der ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der NATO, 1971-1976 Botschafter in Tokio.

Dr. Wilhelm Haas (1896-1981)

1922-1937 im auswärtigen Dienst, dabei u. a. 1934-1937 Handelsattaché in Tokio, 1937-1945 Vertreter der IG Farbenindustrie in Peking, 1947-1949 Leiter der Präsidialkanzlei des Bremer Senats, seit 1949 wieder im auswärtigen Dienst, 1950-1951 Leiter der Personalabteilung des AA, 1952-1956 Botschafter in Ankara, 1956-1958 (Februar) in Moskau und 1958-1961 in Tokio.

Franz Haenlein (1903-1989)

1947 Justitiar der Kirchlichen Hilfsstelle für Flüchtlinge in München, 1947-1958 Exekutivrat des Vereinigten Wirtschaftsgebietes, 1948-1949 Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, 1949-1952 Bevollmächtigter des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund, 1952-1960 Bundeskanzleramt, dort 1952-1957 Leiter des Referats 6 (Grundsatzfragen, Koordinierung und Kabinettssachen aus den Geschäftsbereichen des BMM, BMF, BMWi, BML; Bundesbank), 1957-1960 Leiter des Referats II (Haushaltsangelegenheiten, Kassen- und Rechnungswesen u. a.), gleichzeitig seit 1956 Leiter der Unterabteilung B (Referate 2, 6, 7 und 8), 1960 Leiter des Planungsbüros, 1960-1968 BMA, dort Leiter der Abteilung I (Allgemeine Verwaltung, wirtschaftspolitische und statistische Angelegenheiten, internationale Sozialpolitik).

Prof. Dr. Karl Maria Hettlage (1902-1995).

1932-1933 MdL Preußen (Zentrum), 1934-1938 Stadtkämmerer von Berlin, 1938-1951 Vorstandsmitglied der Commerzbank, während des Zweiten Weltkriegs im Reichsministerium für Bewaffnung und Munition bzw. ab 1942 für Rüstung und Kriegsproduktion, dort Leiter des Generalreferats für Wirtschaft und Finanzen, seit 1949 Honorarprofessor für Finanz- und Steuerrecht an der Universität Bonn, seit 1953 ordentlicher Professor für Öffentliches Recht an der Universität Mainz, 1958-1962 BMF (Ministerialdirektor), dort 1958-1959 Leiter der Abteilung II (Bundeshaushalt), 1959-1962 Staatssekretär, 1962-1967 Mitglied der Hohen Behörde der EGKS, 1967-1969 erneut Staatssekretär im BMF.

Albrecht van Heys (1910-1970)

1936-1945 Statistisches Reichsamt, Berlin, 1946-1951 Ministerium für Finanzen des Landes Schleswig-Holstein, 1951-1968 BMI, dort 1951-1953 Hilfsreferent im Referat I B 3 (Verwaltungsgerichtsbarkeit, Personenstandsrecht), 1953-1955 Leiter des Referates I C 5 (Raumordnung und Raumforschung, Statistik), 1955-1962 Leiter des Referates Z 7 (Haushaltsangelegenheiten), 1963-1968 Leiter der Abteilung Z (Personal-, Haushalts- und Organisationsangelegenheiten).

Hermann Höcherl (1912-1989)

1940-1945 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft, 1948-1949 Rechtsanwalt in Regensburg, 1949 Eintritt in die CSU, 1950-1951 Staatsanwalt in Deggendorf, 1951-1953 Amtsgerichtsrat in Regensburg, 1953-1976 MdB, dort 1957-1961 Vorsitzender der Landesgruppe der CSU und stellvertretender Fraktionsvorsitzender, 1961-1965 Bundesminister des Innern, 1965-1969 Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, 1969-1972 stellvertretender Vorsitzender der Landesgruppe der CSU und erneut stellvertretender Fraktionsvorsitzender, Vorsitzender des Vermittlungsausschusses.

Dr. Wolfgang Holtz (1897-1966)

1922-1932 Reichsfinanzverwaltung, 1932-1943 Reichswirtschaftsministerium, 1943 Reichsverkehrsministerium, 1944 Militärverwaltung in Frankreich, 1944-1945 Reichsstelle für Eisen und Metalle, 1948-1949 Verwaltung für Verkehr des Vereinigten Wirtschaftsgebietes, 1950-1951 BMWo, dort Leiter des Sonderreferats „Ausbau Bonn und Bundeszone", 1951-1955 Dienststelle Blank, dort Vertreter des Leiters, 1955-1959 BMVtg, dort Leiter der Abteilung Verteidigungswirtschaft.

Volkmar Hopf (1906-1997)

Seit 1930 im Justizdienst, ab 1936 Landrat in Franzburg-Barth (Pommern), 1939 Oberlandrat in Zlin (Protektorat Böhmen und Mähren), 1940-1945 Kriegsdienst, danach Verbandssyndikus in Wiesbaden, 1951-1955 BMI, dort Leiter des Referats Z 4 bzw. (ab 1953) Z 7 (Haushaltsangelegenheiten), 1955-1964 BMVtg, dort Leiter der Abteilung II, später H (Finanzen und Haushalt), 1959-1964 Staatssekretär, 1964-1971 Präsident des Bundesrechnungshofs.

Dr. Friedrich Janz (1898-1964)

1927-1945 AA bzw. auswärtiger Dienst, 1947-1950 Badisches Ministerium der Finanzen, 1950-1952 Badische Staatskanzlei, 1952-1953 AA, 1953-1959 Ministerialdirektor des Bundeskanzleramts, 1959-1961 Leiter der Rechtsabteilung im AA, 1961-1963 Botschafter in Wien.

Karl Heinrich Knappstein (1906-1989)

1937-1945 Schriftleiter der Frankfurter Societätsdruckerei, 1945-1948 Hessisches Ministerium für politische Befreiung, 1948-1950 Pressechef des Verwaltungsrates des Vereinigten Wirtschaftsgebietes, 1950-1951 am Generalkonsulat in New York, 1951-1956 Generalkonsul in Chicago, 1956-1958 Botschafter in Madrid, 1958-1960 stellvertretender Staatssekretär im AA, 1960-1962 Beobachter der Bundesrepublik bei den Vereinten Nationen, 1962-1969 Botschafter in Washington.

Hans Clausen Korff (1905-2000)

1933-1940 Finanzamt Flensburg, Landesfinanzamt Schleswig-Holstein, Finanzämter Flensburg, Wismar, Schwerin, Hagenow und Berlin-Mitte, 1940-1945 Leiter der Abteilung Finanzen beim Reichskommissar für die besetzten norwegischen Gebiete, 1948 Oberfinanzpräsidium Schleswig-Holstein, 1948-1949 Ministerium für Finanzen und 1949-1950 Landeskanzlei des Landes Schleswig-Holstein, 1950 Stellvertretender Bevollmächtigter des Landes Schleswig-Holstein beim Bund, 1950-1969 BMF, dort 1950-1957 Leiter des Referats II A 2 (Bundeshaushalt: Einzelpläne 12 und 13, Haushalt der Verkehrsträger, Hilfsmaßnahmen für Handelsflotte, Beteiligung an Verkehrsmittelunternehmungen), 1957-1958 Leiter der Unterabteilung VI A (Finanzbeziehungen zu den internationalen Einrichtungen, zu den Ländern und Gemeinden, Wirtschafts- und Verkehrsangelegenheiten), 1958 (April)-1959 Leiter der Abteilung VI (Finanzbeziehungen zu den Ländern, Wirtschaftsförderung, Verteidigungslasten, Rechtsangelegenheiten u. a.), 1959-1969 Leiter der Abteilung II (Bundeshaushalt).

Dr. Rudolf Kriele (1900-1973)

1922-1935 Justizdienst, 1935-1945 Landrat, 1945-1949 Tätigkeit in der Privatindustrie, 1949-1952 Landesgeschäftsführer beim Deutschen Roten Kreuz Hessen, 1953-1956 Bundesrechnungshof, 1956-1959 Bundeskanzleramt, dort Geschäftsführer des Bundesverteidigungsrates und Leiter des Referates 10 (Grundsatzfragen, Koordinierung und Kabinettssachen aus dem Geschäftsbereich des BMVtg, der zivilen Notstandsplanung einschließlich des zivilen Bevölkerungsschutzes beim BMI sowie Verteidigungsangelegenheiten der übrigen Bundesressorts), 1959-1964 BMAt bzw. ab 1962 BMwF, dort Leiter der Abteilung I (Recht und Wirtschaft der Kernenergie, Verwaltung, Internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kernenergie) bzw. (ab 1963) der Zentralabteilung.

Dr. Heinrich Krone (1895-1989)

1923-1933 stellvertretender Generalsekretär der Deutschen Zentrumspartei und Vorsitzender des Reichsverbandes der Windthorstbunde, 1925-1933 MdR, 1934-1945 Mitbegründer und Geschäftsführer des Caritas-Notwerkes, 1945 Mitbegründer der CDU in Berlin und 1947-1951 Mitglied des Landesvorstandes der Berliner CDU, 1949-1969 MdB (CDU), dort 1951-1955 Geschäftsführer und 1955-1961 Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion, 1958-1964 stellvertretender Bundesvorsitzender der CDU, 1961-1964 Bundesminister für besondere Aufgaben, 1964-1966 Bundesminister - Der Vorsitzende des Bundesverteidigungsrates bzw. (ab 1965) Bundesminister für die Angelegenheiten des Bundesverteidigungsrates.

Dr. Werner Lamby (geb. 1924)

1952-1960 Bundeskanzleramt, dort 1952-1958 Hilfsreferent im Referat 7 (u. a. Grundsatzfragen, Koordinierung und Kabinettssachen aus den Geschäftsbereichen des BMA, BMWo, BMVt, BAVAV), 1957-1958 zugleich Persönlicher Referent des Staatssekretärs Globke, 1958-1960 Hilfsreferent im Referat I 3 (u. a. BMI, BMJ, BMBR, Bundespresseamt, Bundestag, Bundesrat, Bundespräsidialamt, Beamten- und sonstiges Personalrecht, Wiedergutmachung, Bewirtschaftung von Forschungsmitteln), 1960-1962 BMWi, dort in der Abt. V (Außenwirtschaft und Entwicklungshilfe) Hilfsreferent im Referat V A 4 (Entwicklungsländer), 1962-1968 BMZ, dort 1962-1965 Leiter des Referates I A/3 (Internationale Zusammenarbeit in der Entwicklungshilfe), 1965-1967 Leiter der Referate I B/1 (Internationale Fragen der Entwicklungspolitik) und I B/2 (Internationale Finanzinstitutionen und Internationale Technische Hilfe), gleichzeitig Leiter der Unterabteilung I B, 1967-1968 Leiter der Unterabteilungen II A (Internationale Entwicklungshilfe, Zusammenarbeit mit der Privaten Wirtschaft, Bildungshilfe) und II B (Zusammenarbeit mit öffentlichen und privaten Institutionen, Forschung und Statistik), 1966-1967 Präsident des UN-Welternährungsprogramms, 1968-1969 BMSchatz, 1969-1973 BMF, dort jeweils Leiter der Abteilung Industrielles Bundesvermögen, anschließend Tätigkeit in der Privatwirtschaft.

Dr. Reinhold Mercker (1903-1996)

1925-1945 im Reichspostdienst, 1947-1949 niedersächsischer Justizdienst, 1950-1951 Niedersächsisches Ministerium der Justiz, 1951-1956 BMJ, dort Leiter des Referats IV 1 (Verfassungsrecht), 1956-1966 Bundeskanzleramt, dort 1956-1960 Leiter der Unterabteilung A (Referate 1, 3, 4, 5, 9 und 11: u. a. zuständig für Innerer Dienst, Personal sowie Angelegenheiten des BMI, BMJ, BMVtg, BMG, BMBR, BMFa, BMAt und des AA), 1960-1966 Leiter der Abteilung I (Referate mit Zuständigkeit u. a. für Innerer Dienst, Personal sowie Angelegenheiten des BMI, BMJ, BMVtg, BMG, BMBR, Bundespräsidialamt, Bundestag und Bundesrat), 1965-1966 auch Stellvertreter des Chefs des Bundeskanzleramts, 1966-1967 Staatssekretär im Bundesministerium für die Angelegenheiten des Bundesverteidigungsrates, 1967-1968 Staatssekretär (mit Sonderaufgabe) im BML.

Wolfgang Mersmann (1902-1973)

Seit 1930 in der Finanzverwaltung, 1948-1949 Verwaltung für Finanzen des Vereinigten Wirtschaftsgebietes, dort stellvertretender Leiter der Abteilung III (Zölle, Finanzmonopole, Verbrauch-, Besitz- und Verkehrsteuern), 1949-1962 BMF, dort 1950-1962 Leiter der Abteilung IV (Besitz- und Verkehrsteuern), 1962-1970 Präsident des Bundesfinanzhofs.

Dr. Heinz Maria Oeftering (geb. 1903)

1930-1943 Reichsfinanzverwaltung, zuletzt Reichsfinanzministerium, 1945-1947 Präsident der Rechnungskammer Rheinhessen-Pfalz, 1947-1949 Präsident des Rechnungshofes Rheinland-Pfalz, 1949-1957 BMF, dort Leiter der Abteilung II (Allgemeine Finanzpolitik und öffentliche Finanzwirtschaft) und Ständiger Vertreter des Staatssekretärs, 1957 Präsident des Bundesrechnungshofes, 1957-1972 Vorstandsvorsitzender und Erster Präsident der Deutschen Bundesbahn, 1972-1975 Präsident des Verwaltungsrates der Deutschen Bundesbahn.

Dr. Robert Polzer (1905-1988)

1929-1934 Geschäftsführer der Gesellschaft zur Förderung der Gablonzer Glas- und Schmuckindustrie, 1934-1936 Stadtamt Gablonz, 1937-1945 Industrie- und Handelskammer Reichenberg (Sudetenland), 1943-1945 Kriegsdienst, 1945-1948 Tätigkeit in der Privatwirtschaft, 1948-1949 Geschäftsführer des Verbandes der Gablonzer Industrie in den vereinigten Westzonen, 1949 -1970 BMVt, dort 1949-1950 Referent im Sachgebiet B 14 (Kredite, Marshallplan), 1950-1957 Referent im Referat III 4 bzw. (ab 1954) II 3 (Finanz- und Steuerfragen, Kreditwesen, bis 1954 zudem Vermögensfragen und Vertriebenenbank), 1957-1959 Leiter des Referates I 2 bzw. (ab Dezember 1958) Z 1 b (Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen, bis Dez. 1958 zudem Kabinettssachen), 1959-1961 Leiter des Referates Z 1 (Organisation, Personal, Haushalt, Innerer Dienst, ab 1960 zudem: Besoldung und Versorgung), 1960-1970 Leiter des Referats Z 2 bzw. (ab 1961) I 2, (ab 1964) I A 2 (Haushalt, Kassen- und Rechnungswesen), 1964-1970 zugleich Leiter der Unterabteilung I A, nach Auflösung des BMVt 1970 BMI, dort in der Abteilung Vt (Angelegenheiten der Vertriebenen, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigten) Leiter der Unterabteilung Vt I (Wirtschaftliche Eingliederung).

Dr. Ludwig Preiß (1910-1996)

1937-1939 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Agrarwesen und Wirtschaftspolitik der Universität Göttingen, 1939 Agrarreferent in der volkswirtschaftlichen Abteilung der IG Farbenindustrie AG, Berlin, 1939-1945 Kriegsdienst, 1945 Übernahme eines landwirtschaftlichen Betriebes, 1949-1961 und 1964-1972 MdB (FDP, 1956-1957 DA, FVP bzw DP/FVP, 1957-1960 DP, seit 1960 CDU), 1961-1964 Wirtschafts- und Außenhandelsberater.

Dr. Georg Ripken (1900-1962)

1924-1926 Generalsekretär der Deutschen Liga für Völkerbund, 1927-1945 im auswärtigen Dienst, zuletzt 1944 stellvertretender Leiter der Handelspolitischen Abteilung des AA, nach 1945 Wirtschaftsberater in Hamburg, 1951-1958 BMBR, dort Leitender Ministerialbeamter, 1954-1958 (März) Staatssekretär, 1958-1961 MdB (DP, 1960 CDU).

Dr. Franz Rompe (1903-1960)

1927-1930 Statistisches Reichsamt, 1930 Leiter des Statistischen Amtes in Hindenburg (Oberschlesien), 1930-1937 Geschäftsführer der kommunalen Interessengemeinschaft für das oberschlesische Industriegebiet, 1937-1945 beim Reichskommissar für die Preisbildung, 1946 Berater der Britischen Militärregierung im Planungsstab für Statistik, 1946-1948 Statistisches Amt für die Britische Zone, 1948-1960 Verwaltung für Finanzen des Vereinigten Wirtschaftsgebietes bzw. BMF, dort 1949-1954 in der Abteilung II (Allgemeine Finanzpolitik und öffentliche Finanzwirtschaft) Leiter der Gruppe I (Volkswirtschaftliche Gruppe), 1954-1957 Leiter des Referats II C 1 (Generalreferat für Volkswirtschaft und Statistik), 1957-1960 Leiter der Finanzpolitischen und Volkswirtschaftlichen Gruppe.

Dr. Franz Schillinger (1897-1985)

1925-1933 Reichsfinanzministerium, 1933-1950 bei mehreren Finanzämtern und Oberfinanzpräsidenten, zuletzt 1949-1950 Leiter der Zollabteilung beim Oberfinanzpräsidenten in München, 1950-1959 BMF, dort Leiter der Abteilung III (Zölle, Verbrauchssteuern, Monopole).

Herbert Schneider (Bremerhaven) (1915-1995)

1937-1945 Offizier, seit 1947 Mitglied der Bremer Bürgerschaft (DP), 1951-1961 Landesvorsitzender der DP in Bremen, 1952-1953 Generalsekretär der DP, 1953-1961 und 1969-1972 MdB (DP, 1957 DP/FVP, 1957 DP, 1961 fraktionslos, 1969-1972 CDU), dort 1957-1960 Fraktionsvorsitzender der DP, 1958 stellvertretender, 1961-1962 Bundesvorsitzender der DP, 1962-1969 Geschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie.

Dr. Norbert Thienel (1907-1977)

1934-1945 Reichsnährstand, 1942-1945 Abordnung zum Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft, 1945-1948 Tätigkeit in der Privatwirtschaft, 1948 Landesernährungsamt, Düsseldorf, 1949-1952 Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten des Landes Nordrhein-Westfalen, 1952-1967 BML, dort 1952-1953 Hilfsreferent im Referat IV A 2 (Agrarrecht), 1953-1955 Persönlicher Referent des Ministers, 1956-1961 Leiter der Unterabteilung I A (Organisation und Haushalt) zugleich Leiter des Referats I A 2 (Allgemeine Haushaltsangelegenheiten), 1961-1964 Leiter der Unterabteilung IV B (Agrarstruktur), 1964-1967 Leiter der Unterabteilung VII B (Besondere Angelegenheiten der Außenwirtschaft, Wirtschaftsbeziehungen zu außereuropäischen Ländern), 1967-1972 Staatssekretär im Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten des Landes Nordrhein-Westfalen.

Dr. Walter Truckenbrodt (1914-1999)

1950-1951 Finanzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, 1951-1953 Persönlicher Referent des Oberstadtdirektors der Stadt Essen, 1953-1973 AA, dort 1953-1957 in der Rechtsabteilung Leiter des Referats Friedensregelung, 1957-1959 Leiter der deutschen Delegation für die Truppenvertragskonferenz, 1959-1962 beurlaubt und Stellvertretender Exekutivsekretär im NATO-Generalsekretariat, 1962-1963 Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der OECD, 1963-1964 Planungsstab des AA, 1965-1969 Stellvertretender Leiter der Rechtsabteilung, 1969-1973 Botschafter in Venezuela.

Dr. Heinrich Vockel (1892-1968)

1922-1933 Generalsekretär der Deutschen Zentrumspartei, 1934-1945 Tätigkeit bei der Hertie Waren und Kaufhaus GmbH in Berlin, 1945 Mitbegründer der CDU in Berlin, 1950-1962 Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland in Berlin.

Gerhard Wacher (1916-1990)

1939-1945 Kriegsdienst, 1946-1948 Wirtschaftsberater, 1948-1953 Landwirtschaftsamt Hof, 1953-1963 MdB (CSU), dort 1955-1963 Parlamentarischer Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe, 1963-1966 Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Verkehr, 1966-1974 MdL Bayern, ab 1966 Tätigkeit in der Privatwirtschaft.

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