3.1.7 (k1959k): Die Protokollführer

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 12. 1959»Westliche Gipfelkonferenz« in ParisKarikaturenband »Wer hätte das von uns gedacht«Schreiben Eisenhowers an Heuss vom 28. August 1959Portrait Ludger Westrick

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Text

Die Protokollführer

Dr. Günther Abicht (1911-1968)

1935-1945 Verwaltungsdienst, zuletzt Oberpräsidium Breslau, 1939-1946 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft, 1946-1948 zunächst Land- und Waldarbeiter, dann Bürovorsteher in Borstel (Landkreis Harburg), 1949 Vorsitzender der Schlichtungsstelle für Wohnungssachen beim Landkreis Harburg, 1949-1952 Landesverwaltungsgericht Braunschweig, 1952-1955 BMVt, 1955-1960 Bundeskanzleramt, dort Leiter des Referats 4, ab 1957: A/4, ab 1960: I 4 (bis 1960 u.a. Kabinettssachen aus dem Geschäftsbereich des BMI, BMJ, BMBR und ab 1957 BMFa sowie Grundsatzfragen und allgemeiner Verkehr mit Bundestag, Bundesrat und Bundespräsidialamt, ab 1960 u.a. Kabinettssachen des BMVtg, Verteidigungsfragen der NATO, Zivile Verteidigung und Geschäftsführung des Bundesverteidigungsrates), seit 1956 zusätzlich Leiter des Referats 7, ab 1957: B/7 (u.a. Kabinettssachen aus dem Geschäftsbereich des BMA, BMWo, BMVt, unselbständiger Mittelstand und freie Berufe, BAVAV), 1960-1968 erneut BMVt, dort 1960-1964 Leiter der Zentralabteilung bzw. (ab 1961) Abteilung I, 1964-1968 Leiter der Abteilung II (zuständig u.a. für wirtschaftliche Eingliederung, Suchdienste, Genfer Flüchtlingskonvention, Wohnungswesen, Sozialwesen).

Dr. Günter Bachmann (geb. 1915)

1939-1946 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft, 1947-1948 Staatsanwaltschaft Mannheim, 1948-1950 Industrie-Forschungs-Institut München, 1950-1951 Amtsgericht Mannheim, 1951 Landgericht Mannheim, 1952-1968 Bundeskanzleramt, dort 1952-1955 Hilfsreferent im Referat 5 (zuständig u.a. für Grundsatzfragen und Kabinettssachen aus den Geschäftsbereichen des AA, des BMI, Abt. Innere Sicherheit, des BMG und der Dienststelle Blank), 1955-1958 Leiter dieses Referats, Mai-Dezember 1958 Persönlicher Referent des Bundeskanzlers, 1959-1964 erneut Leiter des Referats 5, 1960-1963 zusätzlich des Referats 4 (zuständig u.a. für Kabinettssachen des BMVtg, Verteidigungsangelegenheiten, Geschäftsführung des Bundesverteidigungsrats), 1964-1969 Leiter der für Fragen der militärischen und zivilen Verteidigung zuständigen Unterabteilung I A bzw. (ab 1966) III A, 1969 BMI, dort Leiter der Abteilung D (Beamtenrecht und sonstiges Personalrecht des öffentlichen Dienstes), 1970-1983 Direktor des Caritas-Verbands Bonn e.V.

Otto Freiherr von Bechtolsheim (1910-1999)

1936-1938 Reichsverkehrsministerium, 1938-1941 Reichsbahndirektion Essen, 1941-1945 Vorstand des Reichsbahnverkehrsamtes Allenstein, 1943-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1945-1947 ohne Beschäftigung, 1947-1951 Justitiar bei der IHK Kassel, 1951-1954 BMV, 1954-1970 Bundeskanzleramt, dort 1954-1956 Hilfsreferent im Referat 9 (Wissenschaftliche Forschung), 1957-1968 u.a. Leiter der für Grundsatzfragen, Koordinierung und Kabinettssachen u.a. aus den Geschäftsbereichen BMV, BMP, BMAt, BMwF, BMSchatz, wissenschaftliche Forschung bzw. BMwF, Bundesbahn und Bundespost zuständigen Referate 8 und 9 bzw. (ab 1965) II/5 und (ab 1967) II/6, 1968-1970 Leiter der Gruppe I/1 (u.a. Personalangelegenheiten der Bundesregierung und des Bundeskanzleramtes; Kassen- und Rechnungswesen, Organisation, Innerer Dienst), 1970-1975 erneut BMV, dort in der Abteilung L (Luftfahrt) Leiter des Referats L 8 (Internationale Zusammenarbeit in der Luftfahrt, Zivile Verteidigung).

Dr. Hans-Erich Hornschu (1914-1986)

1948 Angestellter bei der Kreisverwaltung Minden/Westf., 1948-1951 Institut für Weltwirtschaft Kiel, dort 1950-1951 Verwaltungsdirektor, 1951-1952 BMF, dort in der UAbt. IIC (Bund u. Länder) Hilfsreferent im Referat 1 (Öffentliche Finanzwirtschaft, Finanzverfassung, Finanzausgleich), 1953-1978 Bundeskanzleramt, dort 1953-1956 Hilfsreferent im Referat 6 (Grundsatzfragen, Koordinierung und Kabinettssachen aus den Geschäftsbereichen des BMM, BMF, BMWi, BML; Bundesbank), 1956-1969 Leiter des Referats 8, später II 5 und III 5 (BMF, BMWo, Bundesrechnungshof u.a.), 1969-1978 des Referats III 4 bzw. (ab 1978) 34 (BMV, BMP, Bundesbahn).

Franz Loosen (1900-1968)

1931-1947 Rechtsanwalt, 1950-1955 BMF, dort 1950-1952 Hilfsreferent im Referat V 6 (ERP-Angelegenheiten), 1952-1955 Leiter des Referats V 7 (Liquidation der JEIA, Abwicklung der StEG), 1955-1958 Referent des Bevollmächtigten der Bundesrepublik Deutschland in Berlin, 1958-1965 Bundeskanzleramt, 1958-1959 Leiter des Referats 4 (Grundsatzfragen, Koordinierung und Kabinettssachen aus dem Geschäftsbereich des BMI, Abt. I, III, IV, V, Gr. J, BMJ, BMBR, BPA, Grundsatzfragen und allgemeiner Verkehr mit Bundestag, Bundesrat, Bundespräsidialamt), 1960-1965 Leiter des Referats 7 (BMA, BMVt, BMFa, BAVAV, Geschäftsführung des Ministerausschusses für Sozialreform), 1965 des Referats II 2 (BMWi, BML, BMSchatz, Bundesbank, Kabinettsausschuss für Wirtschaft).

Dr. Johannes Praß (1914-1989)

1941-1945 in der Heeresverwaltung, 1947-1956 in der Verwaltung der Freien und Hansestadt Hamburg, dort 1947 Landesjugendamt und Schulbehörde, 1948 Rechtsamt des Senats, ab 1950 Finanzbehörde, 1956-1969 Bundeskanzleramt, dort 1956-1963 Leiter des Referats 6 bzw. ( ab 1957) B 6 (zuständig u.a. für Kabinettssachen aus dem Geschäftsbereich des BMM bzw. BMZ, BMF, BMWi, BML, BMBes, für Angelegenheiten der Bundesbank, der multilateralen wirtschaftlichen Organisationen einschließlich der europäischen Wirtschaftsintegration, für handels- und wirtschaftspolitische Angelegenheiten des AA sowie für die Geschäftsführung des Kabinettsausschusses für Wirtschaft), 1964-1969 Leiter der Abteilung II, bzw. ab 1968 der Abteilung III (Referate mit Zuständigkeit u.a. für Finanzen, Wirtschaft, Soziales, Gesundheit und Vertriebene).

Hans-Leo Stolzhäuser (1912-1997)

1939-1946 Kriegsdienst und Gefangenschaft, seit 1943 Staatsanwalt in Duisburg, 1947 Staatsanwalt bei der Anklagebehörde beim Spruchgericht in Hiddesen/Detmold, 1947-1953 erneut Staatsanwalt in Duisburg, 1953-1958 Oberstaatsanwalt bei der Bundesanwaltschaft am Bundesgerichtshof, 1958-1974 Bundeskanzleramt, dort 1958-1960 in der Abteilung I Leiter des Referates 5 (Innere Sicherheit, BMG, Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland in Berlin), 1960-1965 Leiter des Referates 3 (Bundestag, Bundesrat, Bundespräsident, BMI, BMJ, BMBR, BPA, Beamten- und sonstiges Personalrecht Wiedergutmachung, Bewirtschaftung von Forschungsmitteln), 1965-1974 Leiter des Referates I A/7 bzw. (ab 1966) III A/7, (ab 1967) III A/2, (ab 1968) II/4 und (ab 1970) I/5 (mit Zuständigkeit vor allem für Zivile Verteidigung, ab 1970 zudem Krisenstab, Lagezentrum).

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