2.15.10 (k1960k): H. Bauvorhaben Herschbach

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 13. 1960Flugblatt des BeamtenbundesAm 16. August 1960 werden in Berlin neue Warenlisten und Vereinbarungen für den innerdeutschen Handel unterzeichnet Broschüre zur LebensmittelbevorratungSchreiben Adenauers betr. Salzgitter-Konzern

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[H.] Bauvorhaben Herschbach

Der Bundesminister der Finanzen unterrichtet das Kabinett darüber, daß sich das Bauvorhaben Herschbach im Sinne der Bundesregierung erledigt habe 19.

19

Siehe 101. Sitzung am 23. März 1960 TOP C. - Die Klöckner Humboldt Deutz AG hatte am 25. März 1960 ihr Angebot an die Gemeinde Herschbach zur Errichtung eines Zulieferbetriebes zurückgezogen (vgl. den Vermerk vom 26. März 1960 in B 136/6887). - Adenauer befürchtete indessen, dass die SPD diese Entscheidung zum Anlass nehmen würde, um im Westerwald das Ansehen der Bundeswehr zu beschädigen, und versuchte den Konzern doch noch zum Bau des geplanten Zweigbetriebes in Herschbach zu bewegen, auch wenn dort eine Bundeswehrgarnison errichtet würde (vgl. den Schriftwechsel Adenauers mit dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates vom 20. Mai und 3. Aug. 1960 in B 136/6887 sowie weitere Unterlagen in BW 1/114444). - Die Klöckner Humboldt Deutz AG baute je einen Betrieb mit ca. 100 Arbeitsplätzen in Herschbach und in der Nachbargemeinde Mündersbach. Die Errichtung der Bundeswehrgarnison in Herschbach kam hingegen nicht zustande (Unterlagen zu den weiteren Planungen in BW 1/27744 und BW 1/28224).

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