2.17.10 (k1961k): E. Institut für Sowjetologie

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 14. 1961Abriegelung des Ost-Sektors in BerlinPortrait Hermann HöcherlDas Katholische Büro Bonn an den BundeskanzlerBundestagswahlen 1961

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[E.] Institut für Sowjetologie

Der Bundesminister des Innern teilt mit, daß er mit dem Direktorium des neuen Ostinstituts über den Namen gesprochen habe, den das Institut führen solle 29. Das Kabinett habe am 16.2.1961 beschlossen, daß der Name lauten solle: „Institut zur wissenschaftlichen Erforschung des Dialektischen Materialismus und der marxistisch-leninistischen Lehre". Es sei aber zweckmäßiger, folgende Bezeichnung zu wählen: „Bundesinstitut zur Erforschung des Marxismus- Leninismus (Institut für Sowjetologie)". Der Klammerzusatz sei eine Kurzbezeichnung, wie sie bei den meisten Instituten üblich sei. Der Begriff „Sowjetologie" sei international in der westlichen Welt eingeführt. Der Bundeskanzler bemerkt hierzu, daß ihm auch der neue Titel nicht recht zusage, obwohl er im Augenblick keinen besseren vorschlagen könne. Die Sache solle bis zur nächsten Sitzung zurückgestellt werden 30.

29

Siehe 139. Sitzung am 16. Febr. 1961 TOP 3. - Das Bundesinstitut zur Erforschung des Marxismus-Leninismus (Institut für Sowjetologie) Köln war am 6. April 1961 gegründet worden (vgl. GMBl. 1961, S. 250, BAnz. Nr. 74 vom 18. April 1961, S. 3). In einem Brief vom 4. März 1961 an Schröder hatte Meissner die kürzere Bezeichnung „Institut für Sowjetologie" vorgeschlagen (B 106/21348).

30

Am 3. Mai 1966 wurde das Institut in Bundesinstitut für ostwissenschaftliche und internationale Studien umbenannt (GMBl. 1966, S. 283).

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