2.12.13 (k1962k): G. Grubenunglück auf der Zeche „Sachsen"

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 15. 1962Fünftes Kabinett AdenauerEWG-BinnenzollsenkungStaatsbesuch de GaulleAktion Adler

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[G.] Grubenunglück auf der Zeche „Sachsen"

Der Bundeskanzler stellt die Frage, ob der Bund Mittel für die Opfer des Grubenunglücks auf der Zeche „Sachsen" bereitstellen soll. Er vertritt die Ansicht, daß dieses Unglück nicht mit den Katastrophen in Völklingen und in den Küstenländern verglichen werden könne. Die Hilfeleistungen für die Opfer des Grubenunglücks auf der Zeche „Sachsen" sollten daher vom Land Nordrhein-Westfalen übernommen werden 24.

24

Zur Grubenkatastrophe in der Zeche „Luisenthal" in Völklingen vgl. 14. Sitzung am 8. Febr. 1962 TOP A. - Am 9. März 1962 hatte sich am Morgen in der Zeche „Sachsen" im nordrhein-westfälischen Heesen bei Hamm eine Schlagwetterexplosion ereignet, bei der 31 Bergleute ums Leben gekommen waren. Die Zeche der Märkischen Steinkohlengewerkschaft, die 3500 Menschen beschäftigte, befand sich über die Salzgitter AG im Bundesbesitz. Vgl. die „Frankfurter Allgemeine Zeitung" vom 10. März 1962, S. 1 und 17 f. - Laut einer handschriftlichen Notiz des BMF vom 28. März 1962 auf dem Auszug des Kabinettsprotokolls zu diesem TOP wurde nichts veranlasst (Notiz in B 126/14618).

Das Kabinett ist einverstanden.

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