3.1.1 (k1964k): Der Bundeskanzler und die Bundesminister

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 17. 1964Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Geburtstagsgeschenk für Heinrich von BrentanoArbeitsbesuch Charles de Gaulles in BonnBehandlung der Verjährungsfrage im Kabinett

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Der Bundeskanzler und die Bundesminister

Der Bundeskanzler

Dr. Ludwig Erhard (1897-1977)

1928-1942 wissenschaftlicher Assistent und Mitglied der geschäftsführenden Leitung des Instituts für Wirtschaftsbeobachtung der deutschen Fertigware, Nürnberg, 1942-1945 Leiter des Instituts für Industrieforschung, 1945-1946 Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, 1947 Honorarprofessor der Universität München, 1947-1948 Vorsitzender der Sonderstelle Geld und Kredit bei der Verwaltung für Finanzen des Vereinigten Wirtschaftsgebietes, 1948-1949 Direktor der Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebietes, 1949-1977 MdB (CDU), 1949-1963 Bundesminister für Wirtschaft, 1957-1963 zugleich Stellvertreter des Bundeskanzlers, 1963-1966 Bundeskanzler, 1966-1967 Bundesvorsitzender der CDU.

Der Stellvertreter des Bundeskanzlers

Dr. Erich Mende (1916-1998)

1936-1945 Berufssoldat, 1945 Mitbegründer der FDP, 1950-1953 Dozent für Öffentliches Recht und Politische Wissenschaften an der Universität Köln, 1949-1980 MdB (FDP, 1970 CDU), dort 1949-1953 parlamentarischer Geschäftsführer, 1953-1957 stellvertretender und 1957-1963 Fraktionsvorsitzender, 1960-1968 Bundesvorsitzender der FDP, 1963-1966 Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen und Stellvertreter des Bundeskanzlers, 1967-1970 Deutschland-Manager der amerikanischen Investmentfirma IOS, 1970-1980 Tätigkeit als Wirtschaftsjurist für Bonn-Finanz/Deutscher Herold.

Der Bundesminister des Auswärtigen

Dr. Gerhard Schröder (1910-1989)

1933-1934 wissenschaftlicher Assistent an der Universität Bonn, 1934-1936 Referent am Kaiser-Wilhelm-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, Berlin, 1936-1939 Anwaltsassessor, 1939-1945 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft, 1945 Mitbegründer der CDU, 1945-1947 Persönlicher Referent des Oberpräsidenten der Nordrhein-Provinz, dann Referent im Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, 1947-1953 Rechtsanwalt und Abteilungsleiter der North German Iron and Steel Control bzw. (seit 1949) Stahltreuhändervereinigung, 1949-1980 MdB (CDU), dort 1952-1953 stellvertretender Fraktionsvorsitzender, 1953-1961 Bundesminister des Innern, 1955-1978 Vorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises von CDU und CSU, 1961-1966 Bundesminister des Auswärtigen, 1966-1969 Bundesminister der Verteidigung, 1967-1973 stellvertretender Bundesvorsitzender der CDU, 1969-1980 Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages.

Der Bundesminister des Innern

Hermann Höcherl (1912-1989)

1940-1945 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft, 1948-1949 Rechtsanwalt in Regensburg, 1949 Eintritt in die CSU, 1950-1951 Staatsanwalt in Deggendorf, 1951-1953 Amtsgerichtsrat in Regensburg, 1953-1976 MdB, dort 1957-1961 Vorsitzender der Landesgruppe der CSU und stellvertretender Fraktionsvorsitzender, 1961-1965 Bundesminister des Innern, 1965-1969 Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, 1969-1972 stellvertretender Vorsitzender der Landesgruppe der CSU und erneut stellvertretender Fraktionsvorsitzender, Vorsitzender des Vermittlungsausschusses.

Der Bundesminister der Justiz

Dr. Ewald Bucher (1914-1991)

1941-1945 Kriegsdienst und amerikanische Kriegsgefangenschaft, 1945 Rechtsanwalt, aufgrund Entnazifizierungsverfahrens 18 Monate Berufsverbot, 1951 Geschäftsführer des Landesverbandes der württembergischen Gewerbe- und Handelsvereine, 1953-1969 MdB (FDP), dort 1956-1961 Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Fraktion, 1957-1962 Stellvertretender Vorsitzender des Rechtsausschusses, 1962-1965 Bundesminister der Justiz, 1964 Kandidat für die Wahl zum Bundespräsidenten, 1965-1966 Bundesminister für Wohnungswesen und Städtebau, 1971-1987 Vorsitzender des Deutschen Verbandes für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung, 1972 Austritt aus der FDP, 1983 Eintritt in die CDU.

Der Bundesminister der Finanzen

Dr. Rolf Dahlgrün (1908-1969)

Seit 1936 Leiter der Rechtsabteilung der Phoenix-Gummiwerke AG, Hamburg, 1939-1945 Kriegsdienst als Heimatflakkanonier auf dem Gelände der Phoenix-Werke, seit 1949 Mitglied der FDP, 1953-1957 Mitglied der Hamburger Bürgerschaft, dort Vorsitzender des Haushaltsausschusses, 1957-1969 MdB (FDP), dort 1961-1963 Leiter des Wirtschaftsausschusses, 1962-1966 Bundesminister der Finanzen.

Der Bundesminister für Wirtschaft

Kurt Schmücker (1919-1996)

1938-1940 Tätigkeit als Buchdrucker bei den „Oldenburgischen Nachrichten", 1940-1946 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft, Übernahme der elterlichen Druckerei, 1949-1972 MdB (CDU), dort 1959-1961 Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses, 1956-1966 Vorsitzender der CDU-Mittelstandsvereinigung, 1963-1966 Bundesminister für Wirtschaft, 1966 (8. Nov. bis 1. Dez.) zugleich Bundesminister der Finanzen, 1966-1969 Bundesschatzminister, 1968-1971 Bundesschatzmeister der CDU, 1972-1986 Bürgermeister von Löningen (Oldenburg).

Der Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Werner Schwarz (1900-1982)

Nach Besuch der Landwirtschaftlichen Hochschulen Hohenheim und München seit 1926 selbständiger Landwirt, 1933-1945 ehrenamtliche Tätigkeit im Reichsnährstand, 1945-1957 Leiter der Kreisbauernschaft, später Vorsitzender des Kreisbauernverbandes Stormarn, seit 1948 Zweiter Landesvorsitzender des Bauernverbandes Schleswig-Holstein, 1952 Eintritt in die CDU, 1953-1965 MdB, 1959-1965 Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Der Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung

Theodor Blank (1905-1972)

1930-1933 Sekretär im Zentralverband Christlicher Fabrik- und Transportarbeiter, 1939-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1945 Mitbegründer der CDU Westfalen und des Deutschen Gewerkschaftsbundes, 1945 Stadtverordneter in Dortmund, 1945-1950 Mitglied des Vorstandes der IG Bergbau, 1946-1947 MdL Nordrhein-Westfalen, 1947-1949 Mitglied des Wirtschaftsrates des Vereinigten Wirtschaftsgebietes, 1949-1972 MdB, dort 1965-1969 stellvertretender Fraktionsvorsitzender, 1950-1955 Beauftragter des Bundeskanzlers für die mit der Vermehrung der alliierten Truppen zusammenhängenden Fragen, 1951 Leiter der deutschen Delegation beim Interimsausschuss für die Organisation der EVG, 1955-1956 Bundesminister für Verteidigung, 1957-1965 Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung.

Der Bundesminister der Verteidigung

Kai-Uwe von Hassel (1913-1997)

1951-1955 und 1964-1975 stellvertretender, 1955-1964 Landesvorsitzender der CDU in Schleswig-Holstein, 1950-1965 MdL Schleswig-Holstein, 1954-1963 Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, 1953-1954 und 1965-1980 MdB, 1956-1969 stellvertretender Bundesvorsitzender der CDU, 1963-1966 Bundesminister der Verteidigung, 1966-1969 Bundesminister für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte, 1969-1972 Präsident und 1972-1976 Vizepräsident des Deutschen Bundestages, 1977-1980 Präsident der Parlamentarischen Vertretung der WEU, 1979-1984 MdEP.

Der Bundesminister für Verkehr

Dr.-Ing. Hans-Christoph Seebohm (1903-1967)

1931-1950 Tätigkeit in verschiedenen leitenden Funktionen im Bergbau und in der Industrie, 1946-1951 MdL Niedersachsen, 1946-1948 Niedersächsischer Minister für Aufbau und Arbeit bzw. (ab 1947) für Arbeit, Aufbau und Gesundheitswesen, 1947-1963 Präsident der Industrie- und Handelskammer Braunschweig, 1948-1949 Mitglied des Parlamentarischen Rates (DP), 1949-1967 MdB (DP, 1957 DP/FVP, 1957 DP, 1960 fraktionslos, 1960 CDU), 1949-1966 Bundesminister für Verkehr, 1959-1967 Sprecher der Sudetendeutschen Landsmannschaft, 1964-1967 Vorsitzender des CDU-Landesverbandes Hannover, 1967 Bundesschatzmeister der CDU.

Der Bundesminister für das Post- und Fernmeldewesen

Richard Stücklen (1916-2002)

Elektroingenieur, 1940-1943 Kriegsdienst, 1949-1990 MdB (CSU), dort 1953-1957 geschäftsführender und 1966-1976 Vorsitzender der Landesgruppe der CSU sowie 1953-1957 und 1967-1976 stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion, 1953-1957 Vorsitzender des Ausschusses für Sonderfragen des Mittelstandes, 1957-1966 Bundesminister für das Post- und Fernmeldewesen, 1976-1979 Vizepräsident, 1979-1983 Präsident, 1983-1990 erneut Vizepräsident des Deutschen Bundestages.

Der Bundesminister für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung

Paul Lücke (1914-1976)

Nach Schlosserlehre und Tätigkeit in der katholischen Jugendbewegung 1935-1945 Wehr- und Kriegsdienst, 1945 Mitbegründer der CDU im Oberbergischen Kreis, 1947-1949 Amtsdirektor von Engelskirchen, 1949-1972 MdB, dort 1950-1957 Vorsitzender des Ausschusses für Wiederaufbau und Wohnungswesen, 1954-1965 Präsident des Deutschen Gemeindetages, 1957-1965 Bundesminister für Wohnungsbau bzw. (seit 1961) für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung, 1965-1968 Bundesminister des Innern, 1969-1976 Leiter der Deutschen Wohnungsgesellschaft in Köln.

Der Bundesminister für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte

Hans Krüger (1902-1971)

1938 Landgerichtsrat in Stargard (Pommern), 1940 Oberamtsrichter in Konitz (Westpreußen), 1943-1945 Kriegsdienst, seit 1948 Mitglied des Bundes vertriebener Deutscher, seit 1952 Rechtsanwalt und seit 1956 Notar in Olpe, 1957-1965 MdB (CDU), 1958-1964 Präsident des Bundes der Vertriebenen, 1963-1964 (11. Febr.) Bundesminister für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte.

Seit 18. Februar 1964:

Ernst Lemmer (1898-1970)

1922-1933 Generalsekretär des Gewerkschaftsrings deutscher Arbeiter- und Angestelltenverbände (Hirsch-Dunckersche Gewerkvereine), 1924-1932 und 1933 MdR (DDP/DStP), während der NS-Zeit Auslandskorrespondent für mehrere ausländische Zeitungen, 1945 Mitbegründer und 1945-1949 stellvertretender Vorsitzender des FDGB, 1946-1947 stellvertretender Vorsitzender der CDU in der Sowjetischen Besatzungszone, 1946-1949 MdL Brandenburg, 1951-1969 Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, dort 1951-1956 Fraktionsvorsitzender, 1956-1961 Vorsitzender des CDU-Landesverbandes Berlin, 1952-1970 MdB, 1956-1957 Bundesminister für das Post- und Fernmeldewesen, 1957-1962 Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen, 1961-1970 Vorsitzender der Exil-CDU, 1963-1970 Bundesvorsitzender bzw. ab 1967 Präsident des Gesamtverbandes der Sowjetzonenflüchtlinge, 1964-1965 Bundesminister für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte, 1965-1969 Sonderbeauftragter des Bundeskanzlers für Berlin.

Der Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen

Dr. Erich Mende siehe Der Stellvertreter des Bundeskanzlers

Der Bundesminister für Angelegenheiten des Bundesrates und der Länder

Alois Niederalt (1911-2004)

1939-1940 Landratsamt Wolfratshausen, 1940-1942 Leiter der Landratsaußenstelle Bad Reichenhall und staatlicher Badekommissar, 1942-1945 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft, 1947-1949 Landratsämter Laufen (Obb.) und Traunstein, 1949-1953 Bayerische Staatskanzlei, Dienststelle des Bevollmächtigten Bayerns beim Bund in Bonn, dort zuletzt Vertreter des Bevollmächtigten, 1953-1969 MdB (CSU), dort 1961-1962 stellvertretender Vorsitzender der CSU-Landesgruppe, 1962-1966 Bundesminister für Angelegenheiten des Bundesrates und der Länder.

Der Bundesminister für Familie und Jugend

Dr. Bruno Heck (1917-1989)

1938-1945 Wehr- bzw. Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft, 1950-1952 Kultusministerium des Landes Württemberg-Hohenzollern, 1952-1958 Bundesgeschäftsführer der CDU, 1957-1976 MdB, dort 1957-1961 Vorsitzender des Ausschusses für Kulturpolitik und Publizistik, 1962-1968 Bundesminister für Familien- und Jugendfragen bzw. seit Herbst 1963: für Familie und Jugend, 1967-1971 Generalsekretär der CDU, 1961 Verwaltungsratsvorsitzender der Deutschen Welle, 1968-1989 Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Der Bundesminister für wissenschaftliche Forschung

Hans Lenz (1907-1968)

1936-1945 Leiter wissenschaftlicher Verlage in Breslau und (seit 1941) in Brünn, 1943-1945 Kriegsdienst, 1947-1950 stellvertretender Direktor des Staatlichen Hochschulinstituts für Musikerziehung und 1950-1961 Verwaltungsdirektor der Hohner-Stiftung in Trossingen, 1953-1967 MdB (FDP), dort 1957-1961 stellvertretender Fraktionsvorsitzender, 1960-1964 stellvertretender Bundesvorsitzender, 1961-1962 Bundesschatzminister, 1962-1965 Bundesminister für wissenschaftliche Forschung.

Der Bundesschatzminister

Dr. Werner Dollinger (geb. 1918)

1943-1945 Kriegsdienst, nach Kriegsende Mitbegründer der CSU, seit 1946 Leitung einer Ziegelei, 1946-1964 Stadtrat in Neustadt/Aisch (CSU), 1953-1990 MdB, 1957-1961 und 1969-1976 stellvertretender, 1961-1962 Vorsitzender der CSU-Landesgruppe, 1961-1962 stellvertretender Fraktionsvorsitzender, 1980-1982 Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft, 1956-1958 Mitglied der Gemeinsamen Versammlung der EGKS, seit 1957 Mitglied des geschäftsführenden Landesvorstandes bzw. Präsidiums der CSU, 1964-1987 stellvertretender Vorsitzender der CSU, 1962-1966 Bundesschatzminister, 1966 (November-Dezember) auch Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit, 1966-1969 Bundesminister für das Post- und Fernmeldewesen, 1971-1991 Mitglied der Synode der EKD, 1975-1993 Vorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises der CSU und stellvertretender Bundesvorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises von CDU und CSU, 1982-1987 Bundesminister für Verkehr.

Der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit

Walter Scheel (geb. 1919)

1939-1945 Kriegsdienst, 1945-1953 Tätigkeit bei den Stahlwerken Solingen, zuletzt als Prokurist und Geschäftsführer, 1950-1953 MdL Nordrhein-Westfalen (FDP), 1953-1961 selbständiger Wirtschaftsberater bzw. seit 1958 Geschäftsführer des Marktforschungsinstituts „Intermarket" und der Finanzfirma „Interfinanz", 1953-1974 MdB, 1956-1961 MdEP, 1961-1966 Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit, 1967-1969 Vizepräsident des Deutschen Bundestages, 1968-1974 Bundesvorsitzender der FDP, 1969-1974 Bundesminister des Auswärtigen und Stellvertreter des Bundeskanzlers, 1974-1979 Bundespräsident.

Der Bundesminister für Gesundheitswesen

Dr. Elisabeth Schwarzhaupt (1901-1986)

Nach Lehrerinnenexamen (1920) und Studium der Rechtswissenschaften 1930-1932 Beratertätigkeit an der städtischen Rechtsschutzstelle für Frauen in Frankfurt am Main, 1932-1933 beauftragte Richterin an Gerichten in Frankfurt am Main und Dortmund, 1934-1936 juristische Mitarbeiterin beim Reichsbund der Kapital- und Kleinrentner in Berlin, seit 1936 juristische Tätigkeit in zentralen Dienststellen der Evangelischen Kirche, insbesondere 1936-1947 bei der Kanzlei der Deutschen Evangelischen Kirche in Berlin bzw. (ab 1945) Frankfurt am Main und 1948-1953 im Kirchlichen Außenamt der EKD in Frankfurt am Main, zuletzt als Oberkirchenrätin und Geschäftsführerin der Evangelischen Frauenarbeit, 1953-1969 MdB (CDU), dort 1957-1961 stellvertretende Fraktionsvorsitzende, 1961-1966 Bundesministerin für Gesundheitswesen, 1970-1972 Präsidentin des Deutschen Frauenrates.

Der Bundesminister für besondere Aufgaben Heinrich Krone, seit 13./30. Juli 1964:

Der Bundesminister - Der Vorsitzende des Bundesverteidigungsrates

Dr. Heinrich Krone (1895-1989)

1923-1933 stellvertretender Generalsekretär der Deutschen Zentrumspartei und Vorsitzender des Reichsverbandes der Windthorstbunde, 1925-1933 MdR, 1934-1945 Mitbegründer und Geschäftsführer des Caritas-Notwerkes, 1945 Mitbegründer der CDU in Berlin und 1947-1951 Mitglied des Landesvorstandes der Berliner CDU, 1949-1969 MdB (CDU), dort 1951-1955 Geschäftsführer und 1955-1961 Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion, 1958-1964 stellvertretender Bundesvorsitzender der CDU, 1961-1964 Bundesminister für besondere Aufgaben, 1964-1966 Bundesminister - Der Vorsitzende des Bundesverteidigungsrates bzw. (ab 1965) Bundesminister für die Angelegenheiten des Bundesverteidigungsrates.

Der Bundesminister für besondere Aufgaben, Der Chef des Bundeskanzleramtes

(seit 16. Juni 1964)

Dr. Ludger Westrick (1894-1990)

1921-1933 Tätigkeit in der Holzindustrie, nach Gründung der Vereinigten Stahlwerke AG Prokurist bei der Stahlunion-Export GmbH, seit 1933 bei der Vereinigten Aluminium-Werke AG, seit 1939 deren Vorstandsvorsitzender, seit Juni 1945 gleichzeitig Vorstandsmitglied bei der VIAG (Vereinigte Industrie-Unternehmen AG), seit 1947 deren Zentraltreuhänder, 1948-1951 Finanzdirektor der Deutschen Kohlenbergbauleitung, 1951-1963 Staatssekretär im BMWi, 1963-1964 Staatssekretär des Bundeskanzleramtes, 1964-1966 Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramtes.

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