2.24.16 (k1965k): I. Hochwasserschäden an der Donau

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 18. 1965Staatsbesuch Ulbrichts in Ägypten im Februar 1965Gespräche Erhards mit de Gaulle in Bonn im Juni 1965Karte Verkehrsvebindungen im Zonenrandgebiet Erhard im Bundestagswahlkampf 1965

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[I.] Hochwasserschäden an der Donau

Bundesminister Dr. Westrick teilt mit, die bayerische Regierung habe zunächst 50 000 DM für die Hochwassergeschädigten in Passau bewilligt und die Bundesregierung gebeten, einen gleich hohen Betrag zur Verfügung zu stellen. Bundesminister Höcherl berichtet über seine Besichtigungsreise in das Hochwassergebiet 43. Die Schäden würden einschließlich Ernteschäden auf 200 bis 300 Mio. DM geschätzt. Er schlägt eine Soforthilfe des Bundes für Passau von 50 000 DM vor unter der Voraussetzung, daß Bayern einen mindestens gleich hohen Betrag zur Verfügung stelle. Das Kabinett ist hiermit einverstanden 44.

43

Anhaltende Niederschläge hatten zu weiträumigen Überschwemmungen an der Donau und deren Nebenflüssen geführt und bereits mehrere Todesopfer gefordert. In Passau war der Wasserpegel auf 5 m über normal gestiegen. Höcherl hatte die Stadt am Wochenende des 12./13. Juni besucht und eine Soforthilfe von 50 000 DM zugesichert. Vgl. den Vermerk des Bundeskanzleramts vom 14. Juni 1965 in B 136/5047, weitere Unterlagen in B 106/51798, vgl. auch die „Welt" vom 14. und 15. Juni 1965, S. 1 und 16 bzw. 1 und 18. Zu den Hilfseinsätzen der Bundeswehr und des Bundesgrenzschutzes vgl. Bulletin Nr. 103 vom 16. Juni 1965, S. 832.

44

Zu ersten Schätzungen über Einnahmeausfälle der Landwirtschaft vgl. das Schreiben der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag an Erhard vom 15. Juni 1965 in B 136/5047. - Fortgang 169. Sitzung am 23. Juni 1965 TOP D.

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