2.24.2 (k1965k): A. Besetzung einer Auslandsvertretung

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 18. 1965Staatsbesuch Ulbrichts in Ägypten im Februar 1965Gespräche Erhards mit de Gaulle in Bonn im Juni 1965Karte Verkehrsvebindungen im Zonenrandgebiet Erhard im Bundestagswahlkampf 1965

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[A.] Besetzung einer Auslandsvertretung

Das Kabinett stimmt dem Vorschlag für die Besetzung einer deutschen Auslandsvertretung gemäß Schreiben des Chefs des Bundeskanzleramtes vom 14. Juni 1965 - AB - 14004 - 753/65 II geh. - zu 3.

3

Vorgesehen war die Besetzung der neu errichteten Botschaft in Tel Aviv mit dem Ministerialdirigenten Dr. Rolf Pauls (Schreiben des Chefs des Bundeskanzleramtes an die Bundesminister vom 14. Juni 1965 in B 136/4644). - Nachdem der Bundesaußenminister erfolglos sondiert hatte, ob der Theologe Helmut Thielicke zur Übernahme des Botschafterpostens bereit wäre, hatte Schröder dem Bundeskanzler mit Pauls einen Berufsdiplomaten vorgeschlagen. Es sollte damit auch in dieser Hinsicht zum Ausdruck gebracht werden, dass es der Bundesregierung um eine Normalisierung der Beziehungen zwischen beiden Ländern ginge. Auf Grund Pauls' früherer Zugehörigkeit zur Wehrmacht war diese Entscheidung von israelischer Seite zwar nicht abgelehnt, aber in der Presse des Landes deutlich kritisiert worden. Vgl. Schröders Schreiben an Erhard vom 10. Juni 1965 und israelische Pressemeldungen in B 136/6171 sowie Pauls' Heerespersonalakte in PA 41194. - Vgl. 177. Sitzung am 25. Aug. 1965 TOP 4 a (Demonstrationen gegen den deutschen Botschafter in Israel).

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