3.1.3 (k1965k): Der Chef des Bundespräsidialamtes

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 18. 1965Staatsbesuch Ulbrichts in Ägypten im Februar 1965Gespräche Erhards mit de Gaulle in Bonn im Juni 1965Karte Verkehrsvebindungen im Zonenrandgebiet Erhard im Bundestagswahlkampf 1965

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Text

Der Chef des Bundespräsidialamtes

Hans Herwarth von Bittenfeld (1904-1999)

1927-1945 Auswärtiger Dienst mit Stationen in Paris (1930-1931), dort der Delegation für die Rückgliederung des Saargebietes zugeteilt, und in Moskau (1931-1939), 1939-1945 Kriegsdienst, 1945-1949 Bayerische Staatskanzlei, 1949-1951 Bundeskanzleramt, dort Leiter des Arbeitsstabes Protokoll, 1951-1955 Chef des Protokolls im Auswärtigen Amt, 1955-1961 Botschafter in London, 1961-1965 Staatssekretär und Chef des Bundespräsidialamtes, 1965-1969 Botschafter in Rom, 1969-1971 Vorsitzender der Kommission zur Reform des Auswärtigen Dienstes, 1971-1977 Präsident des Goethe-Instituts zur Pflege der deutschen Sprache und Kultur im Ausland.

Seit 1. Juni 1965:

Dr. Hans Berger (1909-1985)

1939-1945 abgeordnet zum Reichskommissar für die Preisbildung, 1945 Amtsgericht Köln, 1946 Landgericht Köln, 1946 Zentraler Rechtsausschuss für die Britische Zone in Hamburg, 1946-1948 Justizministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, dort Leiter der Gesetzgebungsabteilung, 1948-1949 Richter am Obersten Gerichtshof für die Britische Zone in Köln, 1949-1953 Präsident des Landgerichtes Düsseldorf, 1953-1954 BMI, dort Leiter der Abteilung Verfassung, Staatsrecht und Verwaltung, 1954-1959 AA, dort Leiter der Rechtsabteilung, 1959-1963 Botschafter in Kopenhagen, 1963-1965 in Den Haag, 1965-1969 Chef des Bundespräsidialamtes im Rang eines Staatssekretärs, 1969-1971 Botschafter beim Heiligen Stuhl.

In dessen Vertretung:

Albert Einsiedler (1914-1970)

1941-1944 Kriegsdienst, ab 1942 Angehöriger des höheren Dienstes der Deutschen Reichsbahn, 1944-1949 sowjetische Kriegsgefangenschaft, 1950-1969 Bundespräsidialamt, dort 1950-1957 Leiter des Referats 4 (zuständig u. a. für Beamtenrechtsfragen, Sozialrechtliche Fragen, Flüchtlingsfragen und Lastenausgleich sowie für Rechtsfragen und Rechtsgutachten für den Bereich des BMI, BMA, BMWi, BML und wechselnder anderer Ressorts), 1957-1962 Leiter des Referats 3 (u. a. zuständig für Angelegenheiten der Gesetzgebung und Verwaltung aus den Geschäftsbereichen des BMBR, BMI [Abteilung I], BMWi, BML, BMA, BMVtg, BMZ, BMWo, BMAt, BMG, später auch wechselnder anderer Ressorts, Personalien, Besoldung, Fragen des öffentlichen Dienstrechts, Ernennungs- und Entlassungsvorschläge), seit 1959 zugleich Vertreter des Chefs des Bundespräsidialamtes, 1962-1969 Ständiger Vertreter des Chefs des Bundespräsidialamtes mit der Zuständigkeit für Personalien und Organisation, 1969 einstweiliger Ruhestand.

Dr. Hermann Josef Sehrbrock (1924-2004)

1941-1945 Kriegsdienst, 1945-1952 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1952-1954 Leiter der Rechtsabteilung des Bankhauses Delbrück von der Heydt & Co in Köln, 1954-1959 BML, dort 1954-1959 in der Abteilung VII (Außenhandel) Hilfsreferent im Referat VII A 3 (Europäische Wirtschaftsgemeinschaft und Europäische Freihandelszone), 1959-1969 Bundespräsidialamt, dort 1959-1969 Persönlicher Referent und Leiter des Persönlichen Büros des Bundespräsidenten, 1969-1989 Mitglied des Vorstandes, 1979-1989 Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Siedlungs- und Landesrentenbank in Bonn und der Deutschen Kreditbank in Berlin.

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