3.2 (k1965k): B. Sonstige Teilnehmer, Gäste

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 18. 1965Staatsbesuch Ulbrichts in Ägypten im Februar 1965Gespräche Erhards mit de Gaulle in Bonn im Juni 1965Karte Verkehrsvebindungen im Zonenrandgebiet Erhard im Bundestagswahlkampf 1965

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B. Sonstige Teilnehmer, Gäste

Dr. Günter Bachmann (geb. 1915)

1939-1946 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft, 1947-1948 Staatsanwaltschaft Mannheim, 1948-1950 Industrie-Forschungs-Institut München, 1950-1951 Amtsgericht Mannheim, 1951 Landgericht Mannheim, 1952-1968 Bundeskanzleramt, dort 1952-1955 Hilfsreferent im Referat 5 (zuständig u. a. für Grundsatzfragen und Kabinettssachen aus den Geschäftsbereichen des AA, des BMI, Abt. Innere Sicherheit, des BMG und der Dienststelle Blank), 1955-1958 Leiter dieses Referats, Mai-Dez. 1958 Persönlicher Referent des Bundeskanzlers, 1959-1964 erneut Leiter des Referats 5, 1960-1963 zusätzlich des Referats 4 (zuständig u. a. für Kabinettssachen des BMVtg, Verteidigungsangelegenheiten, Geschäftsführung des Bundesverteidigungsrats), 1964-1969 Leiter der für Fragen der militärischen und zivilen Verteidigung zuständigen Unterabteilung I A bzw. (ab 1966) III A, 1969 BMI, dort Leiter der Abteilung D (Beamtenrecht und sonstiges Personalrecht des öffentlichen Dienstes), 1970-1983 Direktor des Caritas-Verbands Bonn.

Dr. Hartmut Bebermeyer (geb. 1924)

1941-1946 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946-1949 Studium der Wirtschaftswissenschaften, 1949-1950 Redaktionsvolontär beim „Reutlinger Generalanzeiger", 1950-1959 Redakteur und Leiter des Wirtschaftsressorts bei der „Südwest-Presse", Tübingen, 1959-1963 BMWi, dort Hilfsreferent in dem Minister und Staatssekretär direkt unterstellten Referat LP (Öffentlichkeitsarbeit, Information), 1963-1973 Bundeskanzleramt, dort 1963-1966 Hilfsreferent im Kanzlerbüro, 1966-1968 Leiter des Referats III/2 (Politische Planung), 1968-1970 Mitglied des Planungsstabes und 1970-1973 Leiter der Gruppe V/1 (Politische Planung, Arbeitsprogramm der Bundesregierung), 1973-1982 erneut BMWi, dort 1973-1982 Leiter der Unterabteilung ZB (Recht, wirtschaftliche Fragen der Verteidigung, Sicherheitsangelegenheiten).

Alois Becker (1910-1993)

1939-1949 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1949-1959 Amtsgerichtsrat an den Amtsgerichten Lebach und Wadern, 1959 Landgerichtsdirektor am Landgericht Saarbrücken, 1959 Innenministerium des Saarlandes, dort Regierungsdirektor und Stellvertreter des Ministers, 1960-1968 Chef der Staatskanzlei des Saarlandes, seit 1967 als Staatssekretär, 1968-1974 Minister der Justiz und zusätzlich, bis Nov. 1974, Bevollmächtigter des Saarlandes beim Bund.

Dr. Kurt Birrenbach (1907-1987)

1926-1934 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften, juristischer Vorbereitungsdienst und journalistische Tätigkeit, 1934-1939 Tätigkeit in einer internationalen Finanzberatung in Berlin, 1939-1951 Aufenthalt in Argentinien, dort 1939-1941 und 1947-1949 Repräsentant der amerikanischen National Cash Register Company, ab 1941 der Vereinigte Stahlwerke AG und 1949-1951 der Deutschen Stahlunion, 1951-1954 nach Rückkehr nach Deutschland stellvertretender Geschäftsführer der Deutschen Stahlunion in Düsseldorf, 1953 Eintritt in die CDU, 1955-1981 Mitglied des Aufsichtsrates der August-Thyssen-Hütte AG, 1962-1973 dessen Vorsitzender, 1957-1976 MdB (CDU), 1957-1961 Mitglied der Gemeinsamen Versammlung der EGKS bzw. seit 1958 des Europäischen Parlaments, 1957-1965 Vizepräsident der Europa-Union, 1965 Sonderbeauftragter des Bundeskanzlers für die Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit Israel, 1965-1987 Vorsitzender des Kuratoriums der Fritz-Thyssen-Stiftung, 1971-1978 Vorsitzender des Aufsichtsrates der Fritz-Thyssen-Vermögensverwaltung, 1973-1981 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, 1980-1987 Vorsitzender des Beirates der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus.

Karl Blessing (1900-1971)

Seit 1920 Tätigkeit bei der Reichsbank, 1930-1934 abgeordnet zur Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), dort Abteilungsleiter, 1934-1937 Reichswirtschaftsministerium, 1937-1939 Mitglied des Reichsbankdirektoriums, 1939-1941 Vorstandsmitglied der Margarine-Union AG (Tochtergesellschaft von Unilever), 1941-1945 kriegsdienstverpflichtet in der Mineralölwirtschaft, 1948-1957 erneut Tätigkeit bei Unilever, Mitglied von Aufsichtsräten verschiedener Unternehmen, 1958-1969 Präsident der Deutschen Bundesbank.

Günter Diehl (1916-1999)

1939-1945 Auswärtiger Dienst mit Stationen in Brüssel (1940-1941), Vichy (1941-1944) und in der Zentrale (1944-1945), 1945-1948 freiberuflicher Publizist, 1948-1950 außenpolitischer Redakteur beim „Hamburger Abendblatt", 1950-1952 BPA, dort in der Abteilung III (Ausland) Leiter des Referats 9 (Diplomatisch-politische Information), 1952-1960 erneut im AA bzw. Auswärtigen Dienst, dort 1952-1956 im Büro Staatssekretär Leiter des Pressereferats, 1956-1960 an der Botschaft in Santiago de Chile, 1960-1966 erneut im BPA, dort Leiter der Abteilung IV (Ausland), 1966-1967 erneut im AA, dort Leiter des Planungsstabes, 1967-1969 Chef des BPA (ab 1968 Staatssekretär), 1970-1977 Botschafter in Indien, 1977-1981 in Japan, 1981-1987 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik.

Felix von Eckardt (1903-1979)

1927-1929 außenpolitischer Berichterstatter des Hauses Ullstein, 1929-1932 Presseattaché an der deutschen Gesandtschaft in Brüssel, 1933-1945 Tätigkeit als Filmbuchautor und Dialogregisseur, 1945-1951 Begründer, Herausgeber und Chefredakteur des „Weserkurier", 1952-1955 Chef des BPA, 1955-1956 Botschafter bei den Vereinten Nationen, 1956-1962 erneut Chef des BPA, 1962-1965 Bevollmächtigter der Bundesrepublik Deutschland in Berlin, 1965-1972 MdB (CDU).

Dr. Georg Federer (1905-1984)

1923-1924 Banklehre, 1924-1928 Studium der Rechtswissenschaften, 1931-1935 im württembergischen Justizdienst, 1935-1945 im Auswärtigen Dienst mit Stationen 1936 in Riga, 1938 in London und 1940 in Bern, 1945-1950 Zentralbüro des Hilfswerks der Evangelischen Kirche, dort Leiter der Auslandsabteilung, 1950 (Aug.) Leiter des Sekretariats der deutschen Delegation auf der Tagung des Europarats in Straßburg, 1950 (Okt.-Dez.) Dolmetscher und Sekretär der deutschen Delegation zur Wahrnehmung deutscher Interessen bei der Beratung der Kriegsgefangenenfrage bei der UNO in New York, 1951-1952 Mitherausgeber der Wochenzeitschrift „Christ und Welt", 1952-1970 erneut im Auswärtigen Dienst mit Stationen 1952-1956 in Washington, 1956-1958 in der Zentrale, dort Leiter des Referats 202 (Deutschland-Referat), 1958 des Referats 991 (Parlamentsreferat), 1958-1964 Generalkonsul in New York, 1964-1965 Botschafter in Kairo, 1965-1966 erneut in der Zentrale, zugleich geschäftsführender stellvertretender Präsident der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, 1966-1967 Botschafter in Brüssel, 1967-1970 erneut in der Zentrale, dort Leiter der Abteilung Z (Personal und Verwaltung).

Dr. Hans Henckel (1906-1967)

1931-1935 Justizdienst u. a. beim Landgericht Hannover und beim Obersten Disziplinarhof (Kammergericht) Berlin, 1935-1945 beim Reichskommissar/Reichsaufsichtsamt für Kreditwesen, 1939-1942 abgeordnet zur Haupttreuhandstelle Ost in Berlin, 1942-1948 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft, 1949-1950 Bankenaufsicht im Hessischen Finanzministerium, 1950-1966 BMWi, dort 1950-1952 in der Abteilung I (Wirtschaftspolitik) Leiter des Referats I C 2 (Bankenreferat), 1952-1958 Leiter des Referats VI 2 bzw. (ab 1955) VI A 2 (Notenbankwesen, ab 1954: Währungs- und Notenbankwesen), Verfasser des Entwurfs zum Bundesbankgesetz von 1957, 1956 (Nov.)-1958 gleichzeitig Leiter der Unterabteilung VI B (Finanzierungen und Versicherungen), 1958-1965 Leiter der Abteilung VI (Geld und Kredit), 1966-1967 Mitglied des Direktoriums der Deutschen Bundesbank.

Eugen Huthmacher (1907-1967)

1937 Geschäftsführer beim Reichsverband der Kolonialwaren- und Feinkosthändler in Berlin und 1937-1942 Geschäftsführer der Bezirksfachgruppe Saar-Pfalz in Saarbrücken, 1943-1946 Kriegsdienst und Gefangenschaft, seit 1947 in der Wirtschaftsabteilung der Verwaltungskommission des Saarlandes bzw. Leiter der Abteilung Wirtschaft im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landwirtschaft, dort seit 1951 ständiger Vertreter des Wirtschaftsministers, 1955 (Okt.)-1956 (Jan.) im Übergangskabinett Welsch Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landwirtschaft sowie für öffentliche Arbeit und Wiederaufbau, 1956-1960 im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landwirtschaft Leiter der Abteilung W (Wirtschaft) und ständiger Vertreter des Ministers, 1960-1967 erneut Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landwirtschaft des Saarlandes, 1960-1961 und 1965-1967 MdL Saarland (CDU), 1961-1962 MdB.

Dr. Werner Knieper (1909-1977)

1939-1946 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946-1947 Syndikus in der Bergbauindustrie, 1947-1952 Rechtsanwalt in Dortmund und Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes der Eisen- und Metallindustrie Dortmund, 1951-1966 Amt Blank bzw. BMVtg, dort Leiter der Unterabteilung Recht, 1959 der Abteilung W (Verteidigungswirtschaft), 1965 der Hauptabteilung II (Rüstungsangelegenheiten), 1966-1967 Staatssekretär des Bundeskanzleramtes, 1968-1974 Geschäftsführer der Vereinigten Flugtechnischen Werke GmbH (VFW) bzw. Vorstandsvorsitzender der VFW Fokker GmbH, 1970-1974 zudem Vorsitzender des Aufsichtsrats und 1974-1977 Mitglied des Aufsichtsrats, 1973-1976 Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie, 1974-1976 Mitglied des Präsidiums des BDI.

Wilhelm Könneker (1898-1984)

1924-1931 Reichsbankhaupt- bzw. -nebenstellen Hannover, Hildesheim und Nienburg/Weser, 1931-1938 Reichsbank, Berlin, 1938-1942 und 1945-1946 Direktor der Reichsbanknebenstelle Limburg, 1946-1947 Hessisches Ministerium der Finanzen, dort Leiter der Abteilung Bankenaufsicht, 1947 Vorstandsmitglied und 1948 Vizepräsident der Landeszentralbank von Hessen, Generaltreuhänder für die Reichsbank in der US-Besatzungszone, 1948-1957 Vizepräsident des Direktoriums der Bank deutscher Länder und Dezernent für Banken und Hauptkasse, 1958-1966 Mitglied des Direktoriums und des Zentralbankrats der Deutschen Bundesbank.

Hans Clausen Korff (1905-2000)

1933-1940 Landesfinanzamt Schleswig-Holstein sowie Finanzämter Flensburg, Wismar, Schwerin, Hagenow und Berlin-Mitte, 1940-1945 Leiter der Abteilung Finanzen beim Reichskommissar für die besetzten norwegischen Gebiete, 1948 Oberfinanzpräsidium Schleswig-Holstein, 1948-1949 Ministerium für Finanzen und 1949-1950 Landeskanzlei des Landes Schleswig-Holstein, 1950 Stellvertretender Bevollmächtigter des Landes Schleswig-Holstein beim Bund, 1950-1969 BMF, dort 1950-1957 Leiter des Referats II A 2 (Bundeshaushalt: Einzelpläne 12 und 13, Haushalt der Verkehrsträger, Hilfsmaßnahmen für Handelsflotte, Beteiligung an Verkehrsmittelunternehmungen), 1957-1958 Leiter der Unterabteilung VI A (Finanzbeziehungen zu den internationalen Einrichtungen, zu den Ländern und Gemeinden, Wirtschafts- und Verkehrsangelegenheiten), 1958-1959 Leiter der Abteilung VI (Finanzbeziehungen zu den Ländern, Wirtschaftsförderung, Verteidigungslasten, Rechtsangelegenheiten u. a.), 1959-1969 Leiter der Abteilung II (Bundeshaushalt).

Dr. Eberhard Lühe (geb. 1932)

1961-1963 BMWi, dort Hilfsreferent im Referat IV 3 (Luftschutz, Instandsetzungsorganisation), 1963-1968 Bundeskanzleramt, dort 1963-1964 in der Abteilung II Hilfsreferent im Referat 6 (BMWi, BML, BMSchatz, BMZ, Geschäftsführung des Kabinettsausschusses für Wirtschaft und des Kontaktausschusses; Bundesbank, Handels- und wirtschaftspolitische Angelegenheiten im Bereich des AA, multilaterale wirtschaftliche Organisationen, europäische Wirtschaftsintegration sowie Entwicklungshilfe), 1964-1965 Hilfsreferent im Referat II/1 (mit Zuständigkeit u. a. für Fragen der zwischenstaatlichen wirtschaftlichen Zusammenarbeit, der europäischen Wirtschafts-, Währungs-, Konjunktur-, Finanz-, Agrar-, Verkehrs- und Sozialpolitik sowie der Entwicklungshilfe im Bereich des BMWi, AA, BML, BMF, BMA und BMV), 1965-1968 Hilfsreferent im Referat II/2 (Angelegenheiten von großen Teilen des BMWi und des BML sowie des BMSchatz, der Bundesbank sowie des Kabinettsausschusses für Wirtschaft), 1968-1993 BML, dort zunächst u. a. Referent in der Verbindungsstelle zur Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO) bei der Botschaft der Bundesrepublik in Rom und 1974-1990 zur Dienstleistung bei der FAO beurlaubt, 1991-1993 Leiter des Referats 213 (Koordination allgemeiner agrarpolitischer Angelegenheiten, Nutzen-Kosten-Untersuchungen, wirtschaftspolitische Angelegenheiten), 1993-1996 nach Versetzung zum AA Leiter des Landwirtschaftsreferates bei der Botschaft in Paris.

Dr. Reinhold Mercker (1903-1996)

1925-1945 im Reichspostdienst, 1947-1949 niedersächsischer Justizdienst, 1950-1951 niedersächsisches Justizministerium, 1951-1956 BMJ, dort Leiter des Referats IV 1 (Verfassungsrecht), 1956-1966 Bundeskanzleramt, dort 1956-1960 Leiter der Unterabteilung A (Referate 1, 3, 4, 5, 9 und 11: u. a. zuständig für Innerer Dienst, Personal sowie Angelegenheiten des BMI, BMJ, BMVtg, BMG, BMBR, BMFa, BMAt und des AA), 1960-1966 Leiter der Abteilung I (Referate mit Zuständigkeit u. a. für Innerer Dienst, Personal sowie Angelegenheiten des BMI, BMJ, BMVtg, BMG, BMBR, Bundespräsidialamt, Bundestag und Bundesrat), 1965-1966 auch Stellvertreter des Chefs des Bundeskanzleramts, 1966-1967 Staatssekretär im Bundesministerium für die Angelegenheiten des Bundesverteidigungsrates, 1967-1968 Staatssekretär (mit Sonderaufgabe) im BML.

Dr. Horst Osterheld (1919-1998)

1937-1947 Wehr- und Kriegsdienst, Kriegsgefangenschaft, 1949-1950 Tätigkeit bei einer Außenhandelsgesellschaft, 1951-1960 Auswärtiger Dienst mit Stationen in Paris (1953-1955), bei der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der NATO (1955-1957) und in Washington (1958-1960), 1960-1969 Bundeskanzleramt, dort 1960-1966 Leiter des außenpolitischen Büros, 1966-1969 Leiter der Abteilung I (mit Zuständigkeiten u. a. für Kabinettssachen des AA, BMJ, BMWi, BML, BMA und in Personalangelegenheiten sowie für Grundsatzfragen der Deutschlandpolitik), 1969-1971 Botschafter in Chile, anschließend einstweiliger Ruhestand, 1974-1979 Leiter der Zentralstelle Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, 1979-1984 Bundespräsidialamt, dort Leiter der Abteilung II (Ausland, Protokoll, Presse).

Dr. Johannes Praß (1914-1989)

1941-1945 in der Heeresverwaltung, 1947-1956 in der Verwaltung der Freien und Hansestadt Hamburg, dort 1947 Landesjugendamt und Schulbehörde, 1948 Rechtsamt des Senats, ab 1950 Finanzbehörde, 1956-1969 Bundeskanzleramt, dort 1956-1963 Leiter des Referats 6 bzw. (ab 1957) B 6 (zuständig u. a. für Kabinettssachen aus dem Geschäftsbereich des BMM bzw. BMZ, BMF, BMWi, BML, BMBes, für Angelegenheiten der Bundesbank, der multilateralen wirtschaftlichen Organisationen einschließlich der europäischen Wirtschaftsintegration, für handels- und wirtschaftspolitische Angelegenheiten des AA sowie für die Geschäftsführung des Kabinettsausschusses für Wirtschaft), 1964-1969 Leiter der Abteilung II bzw. ab 1968 der Abteilung III (Referate mit Zuständigkeit u. a. für Finanzen, Wirtschaft, Soziales, Gesundheit und Vertriebene).

Gerhard Ramsthaler (geb. 1920)

Dipl.-Volkswirt, 1938-1945 Wehr-, Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1947-1951 freiberuflicher Journalist, 1951-1953 Angestellter bei der Bundesstelle für den Warenverkehr der gewerblichen Wirtschaft in Frankfurt am Main, 1953-1982 BMWi, dort 1953-1960 Hilfsreferent im Referat IV C 1 (Textil und Bekleidung), 1961-1962 im Referat IV A 3 (Luftfahrzeugbau und Schiffbau), 1962-1972 im Referat IV A 2 bzw. (ab 1964) IV B 2 und (ab 1971) W/IV B 2 (Maschinen- und Fahrzeugbau, Stahl- und Schiffbau), 1972-1973 Leiter des Referats W/IV C 2 (Leder, Schuhe, Rauchwaren), 1973 des Referats IV A 3 (Industrielle Standortfragen, Investitionen), 1973-1982 des Referats IV B 3 (NE-Metalle, Ferrolegierungen).

Dr. Franz Josef Röder (1909-1979)

1937-1945 Auslandsschuldienst, 1946-1947 Leiter des Sprachendienstes und Chefdolmetscher in der Generaldirektion der Südwestdeutschen Eisenbahnen in Speyer, seit 1948 im höheren Schuldienst im Saargebiet, 1955-1979 MdL Saarland (CDU), 1957 MdB, 1957-1965 Minister für Kultus, Unterricht und Volksbildung des Saarlandes, 1959-1979 Ministerpräsident des Saarlandes, 1959-1973 gleichzeitig Landesvorsitzender der CDU.

Dr. Johann Baptist Schöllhorn (geb. 1922)

Dipl.-Volkswirt, 1940-1949 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1949-1952 Studium der Volkswirtschaftslehre, 1952-1955 Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung in München, 1956-1972 BMWi, dort 1956-1962 Hilfsreferent im Referat I A 1 (Grundsatzfragen der Wirtschaftspolitik), ab 1959 zusätzlich auch im Referat E 1 (Allgemeine europäische Wirtschafts-, Währungs- und Konjunkturpolitik; Koordinierung der europäischen Finanz-, Agrar-, Verkehrs- und Sozialpolitik), 1962-1964 Leiter des Referats I A 8 (Konjunkturpolitik), 1964-1966 Leiter der Unterabteilung I A (Grundsatzfragen der Wirtschaftspolitik und der internationalen wirtschaftlichen Zusammenarbeit), 1967-1972 Staatssekretär, 1973-1989 Präsident der Landeszentralbank in Schleswig-Holstein, 1976-1989 Mitglied des Verwaltungsrates der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in Basel.

Dr. Karl Waltzinger (1908-1993)

1936-1949 Reichsfinanzverwaltung, Wehrdienst und sowjetische Kriegsgefangenschaft, 1950-1956 Referent im saarländischen Finanzministerium, 1956-1968 Bevollmächtigter des Saarlandes beim Bund, 1968-1973 Präsident des Rechungshofes des Saarlandes.

Dr. Hans-Herbert Weber (geb. 1922)

1941-1946 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946-1951 Studium der Wirtschafts- und Staatswissenschaften, 1951-1955 wissenschaftlicher Assistent am Institut für Wirtschaftspolitik der Universität Köln, 1955-1966 BMWi, dort 1955-1960 Hilfsreferent im Referat I A 1 (Grundsatzfragen der Wirtschaftspolitik), 1960-1962 Abordnung zur Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der OECD in Paris, 1962-1964 Leiter des Referats I A 5 (Wirtschaftspolitische Grundsatzfragen der Außenwirtschaft), 1964-1966 Leiter des Referats I 8 bzw. (ab Dez. 1965) I A 2 (Konjunkturpolitik), 1967-1970 Mitglied der Geschäftsführung des Bundesverbandes deutscher Banken in Köln, 1970-1979 BMF, dort 1970-1973 Leiter der Abteilung V bzw. zwischenzeitlich (1971-1972) F/5 (Schuldenwesen, allgemeine und internationale Finanzierungsfragen, Wirtschaftsförderung), 1974-1979 Leiter der Abteilung VII (Währungspolitik, Geld- und Kreditpolitik).

Dr. Renatus Weber (1908-1992)

1934-1946 Landgericht Hamburg, dort 1937-1946 Staatsanwalt, 1940-1946 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946-1948 Richter beim Amtsgericht Hamburg, seit 1948 Rechtsanwalt in Hamburg, 1949-1954 und 1957-1959 Mitglied der Hamburger Bürgerschaft (CDU), 1953-1957 Senator und Bevollmächtigter der Freien und Hansestadt Hamburg bei der Bundesregierung in Bonn, 1959 (März)-1967 BMBR, dort als Ministerialdirektor Vertreter des Ministers, 1967-1983 erneut Rechtsanwalt in Hamburg.

Dr. Gerhard Woratz (1908-1997)

1938-1945 Reichswirtschaftsministerium, 1951-1968 BMWi, dort 1951-1952 Hilfsreferent im Referat IV C 1 (Textil und Bekleidung), 1952-1955 Leiter des Referats IV C 6 (Nahrungs- und Genußmittel, Tabak), 1955-1959 Leiter der Unterabteilung IV A (Eisen- und Metallwirtschaft), 1956 gleichzeitig Leiter des Referats IV A 6 (Interzonenhandel), 1959-1964 Leiter der Unterabteilung IV C (Sonstige Industrien), 1964 Leiter der Abteilung E (Europäische zwischenstaatliche Zusammenarbeit), 1964-1968 Leiter der Abteilung III (Bergbau, Energie und Wasserwirtschaft, Eisen und Stahl, Mineralöl, EGKS), 1968-1974 Bundesbeauftragter für den Steinkohlenbergbau und die Steinkohlenbergbaugebiete.

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